galerie m beck  | seit 1967
Statement
              



Mit meiner Übernahme der Leitung der galerie m beck wird sich das Galerieprogramm zuerst aus wissenschaftlicher, kunsthistorischer Sicht verändern bzw zuspitzen.
In meiner Ausstellungskonzeption möchte ich sowohl den Schwerpunkt auf die Vermittlung der künstlerischen Intentionen richten als auch auf die kunsthistorische, wissenschaftliche Betrachtung und Einordnung Ihres Oeuvres.

So sollen dem Besucher neue Ansatzpunkte und Verbindungen der ausgestellten Kunst mit den eigenen Erfahrungen und Kenntnissen dargelegt, der Einstieg in die jeweilige Ausdrucksweise des Künstlers erleichtert und so wie nebenbei auch die Scheu vor zeitgenössischer Kunst genommen werden.

Was möchte ich zukünftig also zuerst anders oder neu machen?

Erstens.
Ich möchte stets ein, zwei oder mehr künstlerische Positionen zusammen in allen Räumen der Galerie zeigen, nicht separiert, mir dazu aber stets auch vorbehalten, weitere einzelne Arbeiten zB aus dem Depot einzufügen, wenn mir das aus didaktischer oder Ausstellung inszenatorischer Sicht sinnvoll erscheint.
Dafür steht das Unendlichkeitszeichen im Ausstellungstitel, das hinter den „benannten“ Künstlerinnen oder Künstlern auf der Einladungskarte angehängt ist: „∞“
Zweitens.
Wir werden zum Jahresanfang das Ausstellungsprogramm als großes Faltblatt versenden, auf dem untereinander alle Einladungen und Termine der folgenden zwölf Monate gedruckt sind.
Drittens.
Darüber hinaus planen wir Ausstellung begleitend 2012 fünf bis sechs Monografien zu je einer oder einem der gerade ausstellenden Künstlerinnen und Künstler herauszugeben.

Dr Christopher Naumann | September 2011
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