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Rudi Bannwarth
3.11. – 28.11.2017








1962 in Ettlingen geboren
1977-1980 Schreinerlehre in Ettlingen
1985-1988 Besuch der Fachschule für Schnitzerei in Berchtesgaden
1988-1990 Gesellenzeit bei Josef Fux in Oberammergau
1991 Meisterprüfung in Freiburg
Seit 1991 eigenes Atelier in Ettlingenweier







Ausstellungen (Auswahl seit 1995):

Seit 1995 Beteiligung an verschiedenen Gruppen- und Einzelausstellungen in Baden-Württemberg
2002 Hambacher Schloss
2003 Gestaltungspreis des Schweizer Holzbildhauerverbandes für die Arbeit „Wohlstand oder wie Sisyphus heute den Stein rollt?“
2003 Gruppenausstellung der Landesinnung Baden-Württemberg Europäischer Gestaltungspreis: Preis der Stadt Lichtenstein in Sachsen für die Arbeit „Die Beziehung zwischen Mutter und Kind trägt wie eine Brücke durch das ganze Leben!“
2009 Mahnmal zur Erinnerung an die Opfer von Krieg, Terror und Vertreibung – Friedhof Ettlingenweier
2011 Teilnahme an der Bundesgartenschau in Koblenz
2011 Darstellung des Heiligen Dionysius, katholische Pfarrkirche Ettlingenweier
2011 Krippe für den Weihnachtsmarkt Pforzheim, gestiftet von Pforzheim Mitgestalten e.V.
2012 Krippe für die Pfarrgemeinde Ettlingenweier
2013 Teilnahme am Europäischen Gestaltungspreis für Holzbildhauer
2015 Ankauf der Krippe Jesus an der Tankstelle (Württemberisches Landesmuseum)
2015 Ausstellung bei Cern ( Schweiz ):







Unsere Gesellschaft wird geprägt von ihren Menschen
Diese Tatsache liefert mir ein unerschöpfliches Reservoir an Motiven und Themen, die ich skizzenhaft mit Motorsäge und Schnitzeisen in Holz umsetze.
Figuren, wie die junge Mutter, die ihr Kind tröstet oder der ältere Herr der über den Marktplatz schländert, sind nichts andereswie der Versuch die Realität des Augenbilcks einzufangen.
Die Atmosphäre und den Zeitgeist, der von solchen Menschen ausgeht, möchte ich auf das wesentliche reduziert darstellen. Um meine Ideen klar und überzeugend vermitteln zu können, ist die Beherrschung des klassischen Handwerks ein wichtiger Aspekt
Ich möchte mit meinen Alltagsfiguren nicht Räume dekorieren, sondern die Betrachter zu einer inhaltlichen Auseinandersetzung mit den Unwägbarkeiten der menschlichen Existenz anregen.
Es ist vielleicht das Wiedersprüchtlichste des menschlichen Wesens, das mich fasziniert und zu immer neuen Skulpturen antreibt.



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