galerie m beck  | seit 1967
50 Jahre | Karin Germeyer Kihm
17.2. - 14.3.2017








geboren 1970
1992-97 Studium der Bildenden Kunst und Geographie an der Johannes Gutenberg-Universität / Mainz
1996 Stipendium der Ecole Nationale Des Beaux Arts / Dijon, Frankreich
1998 Diplomstudium der Freien Malerei bei Prof. Virnisch an der Johannes Gutenberg-Universität / Mainz
lebt und arbeitet in Speyer

Mitglied des Vorstandes im Künstlerbund Speyer
Mitglied im BBK-Karlsruhe

"Alltägliches wird aus dem gewohnten Umfeld genommen und bekommt eine neue Bedeutung im Bild, es wird zum Zeichen.
Die Verknüpfung von Gegenständlichkeit und Abstraktion, aber auch von statischen und bewegten Elementen, charakterisiert meine Gemälde."







Ausstellungen (Auswahl)

2016 "fertile ground", Kunstverein Germersheim
2016 "Auswärts II", Künstlerhaus Karlsruhe
2016 "Albert Weisgerber Reloaded", Galerie Beck/Homburg
2015 Einzelausstellung städtische Galerie St. Ingbert
2015 Einzelausstellung Kunstverein Lingenfeld
2014 Einzelausstellung BB-Bank Karlsruhe
2014 "30 Jahre Künstlerbund Speyer"; städtische Galerie und Kunstverein Speyer
2013 "Kunst im Bunker", NATO-Bunker, Baden-Baden/Neuweier
2013 Einzelausstellung Kunstverein Saarbrücken/Sulzbach
2012 "Organon", Landgericht Baden-Baden
2012 "KunstHatz", ehemaligen Brauerei Hatz, Rastatt
2011 Kunst in der Villa Körbling, Künstlerbund Speyer
2011 Tuchfabrik Trier
2010 "Begegnungen", Sparkasse Speyer
2009 "WesensArt", Künstlerbund Speyer
2002 "TRIALOG", Kunstverein Speyer
2002 Galerie Kulturraum/Speyer
2002 Einzelausstellung städtische Galerie/Brühl
2001 Galerie Weber/Mainz







Der Titel der Ausstellung "rhythm and figures" benennt zwei zentrale Themen meiner Arbeiten, den Rhythmus, der sich im Wechselspiel von Farben, Formen und Gestus zeigt sowie die sich immer in den Bildwelten befindenden Personen.
Ein Ausgangspunkt meiner Bilder ist oft die Musik, die mal Bewegung und Dynamik, mal aber auch Ruhe in die Bildwelten einfließen lässt. Dementsprechend kontrastieren in meinen Arbeiten behutsam angelegte Formelemente, fragile Umrisszeichnungen mit gestischen, dynamischen und spontanen Malprozessen. Die Fläche gerät dabei zum raumbildenden Element, losgelöst von klassischer Perspektive.
Ebenso sind die immer im Bildkosmos zu findenden Menschen mal in stiller Ruhe oder mal in Bewegung dargestellt. Die Figuren sind zumeist nur schemenhaft ausgeführt und in eine Umgebung aus Alltagsgegenständen und Farbflächen eingebunden. Die Figuren sollen meist keine realen Personen darstellen sondern sie stehen lediglich stellvertretend für die festgehaltene Situation und Stimmung.
In den so entstehenden Bildwelten verschmelzen Figuren, Objekte und ungegenständliche Farbflächen im Bildgefüge zu Szenarien, die entweder Erinnerungen, Fragmente von Erlebnissen oder auch mal literarische Texte thematisieren. Ganz bewusst sollen meine Arbeiten dem Betrachter keine unmittelbaren Lösungen hinsichtlich einer Bilddeutung liefern. Sie sind chiffriert und erfordern zu ihrer Erschließung Sensibilität im Blick und im Denken.
Karin Germeyer-Kihm



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