galerie m beck  | seit 1967
Tod & Wagnis
2.9. – 4.10.2016




Jens Andres D



Ute Bernhard D







Konzeptkunst / Malerei

1986-93 Studium Freie Malerei und der Kunsterziehung
Lebt seit 2003 in Koblenz

Auszeichnungen / Stipendien
2007 Mentoring für Bildende Künstlerinnen, Rheinland-Pfalz
1994-1995 Stipendium Saint-Etienne, Frankreich







Ausstellungen in Auswahl ( Einzelausstellungen )

2015 St.-Theodor, Köln-Vingst
2015 St.-Michael, Fürth
2013 Saarbrücken, Haus der Unternehmensverbände ( Galerie M Beck )
2010 Metzgalerie, Koblenz

2007 IKKP, Kunsthaus Rehau
1995 Ecole des Beaux-Arts, St. Etienne, Frankreich

Ausstellungen in Auswahl ( Gruppenausstellungen )

2015 Galerie Fürth ( Bayern )
2014 12(W)ORTE, Installation in St.-Pankratius, Schottenstein ( Oberfranken)
2013 Galerie M Beck, Homburg/ Saar
2009 EWHA-Art Center, Seoul, Korea
2008 Abgeordnetenhaus des Landtags, Mainz
2003 Bayer.-Böhmische Kulturtage, Weiden/ Opf.







Ute Bernhard, Sargobjekt zu " Tod und Wagnis"
Titel: " Eis und Staub"
Technik: Holz, Acrylfarbe, Glas, Glasmosaik
Entstanden: 2016

Das folgende Gedicht, in Mosaik umgesetzt, ist Ausgangspunkt und Kernstück des Kunstwerks.
Bist
Du so
Eis und
Staub,
löst
eine
Wolke
Feuer,
Blume,
Sinne,
unsre
Hände.


Das Sterben ist eine Transformation, ein Übergang von einer Existenz oder werdenden Welt in eine andere, die uns hier Lebenden ausschließt, verschlossen ist.
Wir werden aufgelöst, unsere Hände öffnen, werden geöffnet, wenn wir in der Trauer loslassen. Ein Kind in die Welt zu setzen, ist von Beginn an ein Wagnis. Um jedes Wort muss gerungen werden, es wird wohl eher gestammelt. Dem entspricht das Gebrochene der Mosaiksteinchen und auch das Ungleichmäßige des Schrift- und Zeilenverlaufs. Jedes Wort, jeder Buchstabe ist aus kleinsten, mehrfach gebrochenen Mosaiksteinchen ( Glas ) gebaut. Als Farben wurden die des Himmels und Wassers gewählt: Ewigkeit und Auflösung, Ferne, Sehnsucht, Reinheit, Traum…Dieses Kunstwerk versetzt die Lyrik in ein Objekt, erweitert Poesie in Farbe, Fläche, Körper, Raum. Die Worte wollen die Leere ersetzen. Im Sargdeckel ist dialogartig ein zweiter Teil der Komposition angebracht, spiegelbildlich, indirekter, geheimnisvoll wie ein Flüstern. ( Text: Ute Bernhard )






Lore Bert D







Lore Bert nimmt mit Ihrer Arbeit den sakralen, architektonischen Aspekt auf.
Die Farbgestaltung in Purpur, der traditionellen Kardinalsfarbe, zeichnet diese Urne als ein weihevolles, fast liturgisches Gefäß aus.
Der goldene Vierpaß auf der Oberseite verweißt, ebenso wie die vergoldeten seitlichen Karnelierungen, auf verschiedene Stilrichtungen kirchlicher Sakralbauten hin (Gotik, Renaissance).
Interessant ist hier die Verwendung des Vierpasses insofern, dass er zugleich die Trinität (Gottvater, Jesus Christus, heiliger Geist) inne hat. Der vierte Halbkreis kann im Kontext einer Urnengestaltung auf den Menschen gedeutet werden. Somit vermag diese Urne insbesondere als Mittler zwischen zwei Welten verstanden werden.







Dominique Chapuis F







1952             in Chalon sur Saône geboren
1972 – 1977 Studium an der Universität Dijon

Ausstellungen (Auswahl)
2010            
„Die Kraft der Streifen“ – eine Werkübersicht, Galerie Frau Uli Lang, Biberach
„2. Internationaler André-Evard-Kunstpreis der Messmer Foundation“, Messmer Foundation, Kunsthalle in Riegel
„Geometrisch-abstrakt-kinetisch – die Galerie Emilia Suciu zu Gast im Kunstverein
Speyer“, Kulturhof Flachgasse, Speyer
„Sommerausstellung mit Arbeiten von 26 Künstlern“, Galerie Emilia Suciu, Ettlingen
Teilnahme an der Ausstellung des Symposiums Radiowicze, Galerie XXI, Kurator:
Dr. Bozéna Kowálska, Warschau, Polen
„Four – from under Sign of Geometry“ Galerie XXI, Kielce, Polen
2011            
„Geometry Abstraction from Dr. Bozéna Kowálska Collection“ (Abstrakcja geometryczna z kolekcja Bozeny Kowalskiej), Galerie Sztuki Wspolczesnej BWA, Katowice, Polen
Teilnahme an der Gruppenausstellung „geometrisch-abstrakt-kinetisch“, Galerie Emilia Suciu, Ettlingen
„Improvisation“, Kunstvoll e.V., Galerie Trinkkur, Bad Nauheim
Teilnahme an der Ausstellung „Sztuka wobec przemisjalnosci“ des Symposiums Radiowicze, Kurator: Dr. Bozéna Kowálska
Galerie XXI, Mazowieckie Centrum Kultury i Sztuki, Polen
Teilnahme an der Ausstellung der Galerie von Waldenburg, Berlin-Charlottenburg
Teilnahme an der Ausstellung „Z CZTERECH KRAJOW II“, (mit Hellmut Bruch, Gerhard Frömel, Reinhard Roy), Kurator: Dr. Bozéna Kowálska, Galerie XXI, Warschau, Polen
Teilnahme an der internationalen Ausstellung „Sztuka a Poznanie“ des Symposiums Radiowicze 2011, MCSW „Elektronik“, Random, Polen
Kunst-Gelage auf der Veste Otzberg BBKs, Otzberg
2012            
Teilnahme an der internationalen Ausstellung „Czym Jest Dzisiaj Sztuka?“, Kurator:
Dr. Bozéna Kowálska, Galerie XXI, Warschau, Polen
Galerie von Waldenburg, Berlin-Charlottenburg
„Code“, Veste Otzberg, Otzberg
„Vom Kommen und Gehen“, Kunstforum Südhessen, Groß-Umstadt
„20 Jahre BBK-Südhessen“, Rathausgalerie im Odenwald
2013            
„Polen konstruktiv-konkret I“, Kurator István Haász, Gerichtskretscham, Kunnersdorf, Eröffnung Dr. Bozéna Kowálska, Galerie Edition Roy
Galerie von Waldenburg, Berlin-Charlottenburg
Concrete/Discourse (Konktret/Diskurs), European Art Gallery, Auction House Millennium, Rzeszow, Polen
„Czym Jest Dzis Sztuka?“, Radziejowice 2012, Dyrekcja Mazowieckiego Centrum Sztuki Wspolczesnej „Elektrownia“ W Radomiu, Kurator: Dr. Bozéna Kowálska
Teilnahme an der internationalen Ausstellung „Sztuka A Transcendencja“, Galerie XXI, Kurator Dr. Bozéna Kowálska, Warschau, Polen
„40x40 an der Wand 3-D im Raum“, Jahresausstellung BBK-Südhessen, inviso 2013
„Um 20/40“, 6 Positionen konkreter Kunst, Ausstellungsraum Eulengasse,
Frankfurt am Main (2013 – 2014)
2014            
,,GRID“, Kurator: prof. Wieslaw Luczaj, XS Gallery, Institute of Fine Arts, Jan Kochanowski University, Kielce
Teilnahme an der internationalen Ausstellung „ Imperatyw Tworzenia“, Galerie XXI, Kurator Dr,Bozéna Kowálska, Warschau, Polen
„Sztuka A Transcendencja“-, Radziejowice 2013, Kurator:  Dr.Bozéna Kowálska, Dyrekcja Mazowieckiego Centrum Sztuki Wspolczesnej ,,Elektrownia“ W Radomiu, Polen
Einzelausstellung Galerie von Waldenburg, Berlin-Charlottenburg
,,Konzept: erscheinung“, Gruppe Konkret, Künstlerforum Bonn
„ Interpretacja, uklad zamkniety, uklad otwarty“, Kurator Prof. Andrzej Gieraga, Galerie L,odz, Polen
„ 6 concrete position“, Galerie nine, Amsterdamn, Niederland
„D’Orville-Goethe-Bernard, Macht-Kultur-Manufaktur“, Haus der Stadtgeschichte, Offenbach
„Grauzone“, Jahresausstellung BBK-Südhessen, inviso 2014, Groß-Umstadt
2015            
„ Europa Konkret“, Teilnahme an der Ausstellung in der Galerie m beck, Schwedenhof/ am Roemermuseum, Homburg/ Saar, 7.2-28.3.2015
Kunstmesse Frankfurt, Galerie m beck, Schwedenhof/ am Roemermuseum, Homburg/ Saar, 31.1-3.2.2015
„ Neugestaltung und Erweiterung der Stiftungsausstellung „ Sammlung Jürgen Blum“, Museum Modern Art, Hünfeld, 22.2-31.5.2015
„ CONCRETE/ DISCOURSE/ RELATION“, BWA Ostrowiec, Kurator: prof. Wieslaw Luczaj und Jolanta Chwalek, Ostrowiec Swietokrzyski, Polen, ab 6.3.2015
Kunstraum Roy, Kunstfest Pfingsten 2015, Kurator: Daniel Roy, Kunnersdorf bei Görlitz, 23-24.2015
„ VERSTEHEN HEISST REDUZIEREN“, Kurator: Juergen Weichardt, Elisabeth Anna Palais, Oldenburg, ab 2.6.2015
Galerie XXI, Kurator: Dr.Bozéna Kowalska, Warschau, Polen
,,Jezyk geometrii-pólwiecze przemian, Mazowieckie Centrum sztuki Wspólcesnej ,,Elektrownia“ w Radomiu, Kurator: Dr.Bozena Kowalska
Teilnahme am internationalen fotofestival in Görlitz, Museum der Fotografie
Galerie nine ,, Summer exhibition“
„ Magische Orte“, BBK- Südhessen, Galerie im Hofgut Reinheim, Reinheim, 25.1-15.2.2015
„ Poesie des Zerfalls“, Jahresausstellung BBK- Südhessen, Groß-Umstadt
2016            
,,Die Sprache von Farbe“, galerie m beck, Schwedenhof/ am Roemermuseum, Homburg/ Saar
Künstlerforum Remagen, Remagen
,,4.Internationaler André-Evard-Kunstpreis der Messmer Foundation“, Messmer Foundation Kunsthalle in Riegel
Galerie XXI, Kurator: Dr.Bozéna Kowalska, Warschau, Polen
„International Art Fair“  Warschau 2016, Galeria Sztuki Wspólczesnej Esta
„Order and incident“,Kurator Prof.Andrzej Gieraga, Galerie L, Lodz
Kunstraum Roy, Gerichtskretscham, Kunnersdorf bei Görlitz
,,Forma I Nieprzedstawia“, Elektrownia“w Radomiu, Kurator: Dr.Bozena Kowalska
Réalités Nouvelles, Paris, Frankreich
Nouvel Accrochage“, Kunsthaus Schill, Stuutgart
Tod & Wagnis, galerie m beck, Schwedenhof/ am Roemermuseum, Homburg/ Saar
Einladung zur Buchpräsentation und Ausstellung am 15.Januar, Kunsthaus Rehau
,,Utopie 4.0“ in viso, Groß-Umstadt







Ich arbeite mit Papierstreifen. Diese Papiersteifen haben unterschiedliche Strukturen,Dichte und Beschaffenheit.
Ich beginne mit einem weißen Monochrom und fülle es mit einem Thema z.B: xIIIIxIIIIxIIIIXIIII. Ich nehme dann eine Verdichtung dieses Themas vor: xIIIxIIIxIII, dann xIIxIIxII, xIxIxI, xxxx.
Die Arbeiten sind meistens weiß, sehr streng,und strukturiert in Periode-Zeit und Zeit -Periode.
Es gibt keinen Zufall, und das Ergebnis muss einen Sinn besitzen (also eine Richtung haben): das Monochrom wird fragmentiert, es besitzt Einheit, Kontinuität, unendliches, kreisförmiges Schwanken.( Ich suche Harmonie, Flüchtigkeit,Rhythmus).
In der fortwährenden Veränderung liegt ein Wunsch nach Dauer, d.h.Stetigkeit innerhalb unendlicher Fluktuation.
Die Endlichkeit in der Unendlichkeit.
Ein geprüftes und gebautes Gleichgewicht.



Kiddy Citny D







K id d y   C i t n y  geboren 1957 in Stuttagrt lebt und arbeit seit 1976 in Berlin







Ausstellungen (Auswahl)

04/16 German Cool , Salsali Museum,  Dubai
09/15 Galeria Blanca Soto ,  Madrid
09/15 ARTE-TV ;  Strassbourg
03/15 Körper und Macht / Fuencarral 77 / Madrid
04/15 Art Liberte, Paris , Gare d Est
10/14 Galerie Marc Fiedler – Berlin
09/14 destrumos nuestros muros , Madrid - Torrechon - Europe Park
07/14 FREEDOMWALL – Berlin , Brandenburger Tor
05/14 Galerie M.Beck-Homburg
10/14 CCTP - Luzern
09/13 Ikonen der Freiheit _Babelsberg-Griebnitzsee; S&P Potsdam
08/13 Zukunftsentwickler auf Tour_giz & BMZ­_Berlin
01/13 „Epiphanie“  Galerie m beck / Homburg
06/12 Galerie Anne Möhrchen , Hamburg
06 /11 BMZ-Ministerium, Bonn
06/ 11 Kunstkomplex – Wuppertal
04/10 Artpark-Produzentengalerie , Berlin
09 / 09 Auswäertiges Amt – Berlin
10 / 07 Galerie M.Beck-Homburg/Saar
09 / 06 sound zero – Kunsthaus Meran –
09 / 04 One Man Show – Lorient – Städtische Kunsthalle
11 / 00 Galerie Wewerka / Berlin mit Cornelius Periono
06 / 98 NN-Fabrik – Siegendorf / Oesterreich Galerie-Wolfrum , Wien
04 / 98 Kunstsammlung Tumulka, München
04 / 97 Art-Frankfurt, Artikel-Editionen
06 / 95 Gruppenausstellung „Artist for Nature“, Bundesausstellungshalle Bonn
07 / 94 Kunst im Glashaus, Botanikum München
10 / 92 Artfield – Welt im Arm – Flughafen München
05 / 91  Aufstellung eines Mauerfrieses – moma nyc
03 / 91 Galerie Kopylow, Paris
02 / 90 Galerie 54 – München
10 / 89 Galerie Schindler, Bern
05 / 85 100 Meter Mauerfries mit Thierry Noir, Waldmarstrasse , Berlin







Es reicht noch lange nicht -

TOD.DOT._Punkt. Der Tod ist der grösste Skandal des Lebens . Wir gehen nicht wie wir gekommen sind – wir gehen als Summe der jeweiligen Erfahrungen des gelebten : Gefühle , Formen, Farbe, Funktion

Liebe das Leben.   Ich bin unsterblich .   Jeden Tag .  Neu.  Liebe –  Ich nehme nichts mit . Ich lasse euch das Leben .  Der Tod ist ein Skandal.  Ich bin nicht bereit zum sterben . Lebe jetzt und Heute .







Dina Draeger D







Einzelausstellungen                     
2017      Luther meets Franziskus. Bundesweite interaktive Aktion an verschiedenen Ausstellungsorten    
2016      Bildende Kunst Regensdorf, «Open Space - interaktive Installation»    
2015      Aufträge für private Sammler         
2015      Heidelberg, Hella Beurich Art Consulting
2014      Christus und Markuskirche Frankfurt-Nied, "Wechselspannungen"       
2013      Aufträge für private Sammler           
2012      Galerie Grand Eterna, "Beautiful D.D.", Paris             
2012      Galerie M Beck/ Hochschule für Musik Saarland, "Ich bin Du", Homburg und Saarbrücken          
2011      Frankfurter Kunstkabinett Hanna Bekker vom Rath, Saisonstart "Neues aus der Diaspora"          
2010      Zürcher Freilager, "terra nullus"     
2009      Frauenmuseum Wiesbaden           
2009      Schwalenberg, Kulturagentur des Landesverbandes Lippe, Robert Koepke Haus    
2008      Kunst mal vier in Griesheim           
2008      Flörsheim am Main, Kunstforum Mainturm, "What is human"?             
2008      Frankfurt am Main, Goldhalle des Hessischen Rundfunks, "Human Touch"      
2008      Leipzig, Dresdner Bank, "Aboriginal-Zyklus"              
2007      Bad Homburg v.d.H., Kulturzentrum Englische Kirche, „Fans und andere Gesellen“      
2007      Frankfurt am Main, Galerie Mühlfeld & Stohrer, „Image“         
2006      Würzburg, Kunstverein Würzburg, „La Vie est une longue Fleuve tranquille“    
2006      Homburg/Saar, Galerie Monika Beck, „Beings“         
2005      Frankfurt am Main, Dommuseum Frankfurt, „No Names“      
2005      Uelzen, Kunstverein, „Global Identifications“             
2005      Bonn, AnBau 35 – Ort für zeitgenössische Kunst, „Semana Santa“     
2005      Frankfurt am Main, Galerie Mühlfeld & Stohrer, „No Names“ (Parallelausstellung zum Dommuseum Frankfurt)   
2005      Frankfurt am Main, Presseclub Frankfurt, „Around the World“               
2005      Frankfurt am Main, Art Frankfurt, „One Woman Show“            
2004      Göttingen, Galerie Oliver Ahlers, „Lost in Paradise“  
2003      Frankfurt am Main, Galerie Mühlfeld & Stohrer, „strange truth“             
2003      Bonn, AnBau 35 – Ort für zeitgenössische Kunst, „tigertiger“ 
2001      Bonn, AnBau 35 – Ort für zeitgenössische Kunst, „Im Archiv der Obsessionen“               
2000      Homburg/Saar, Galerie Monika Beck, „Das Archiv der Obsessionen“ 
1998      Schwetzingen, Schloß : „Around Rosefields“             
1998      Bonn, AnBau 35 – Ort für zeitgenössische Kunst, „Hit the rose, Jack“  
1997      Mannheim, Zentrum für europäische Wirtschaftsforschung   
1995      Mannheim, Boehringer, Neue Arbeiten       
1994      Berlin, Stadtbibliothek, „Spiegelnacht“         
1994      Oldenstadt, Historisches Zentrum, Galerie des BBK, „Tranches de vie“              
1994      Mannheim, Galerie Contemporary Art – “Persona” One-woman-show und Performance             
1994      Mannheim, Korbien´s Galerie - Rauminstallation „Camera Mortuaria“
1993      Paris, Galerie Espace Bateau Lavoir            
1992      Mannheim, Gesellschaft für Kultur- und Wissenschaftsförderung (heute ZEW)
1990      Mannheim, Galerie Kaleidoskop   







„Superbia“, Mixed Media, 180x180x150cm, 2016, Medienskulptur/Installation

Die aktuelle Arbeit von Dina Draeger setzt sich mit dem Begriff „Hochmut“ im aktuellen Spannungsfeld des Weltgeschehens auseinander. 2 Paravents sind mit Bildern aus den Massenmedien collagiert, welche die Herren/Täter und die Sklaven/Opfer einander gegenüberstellen. Dabei werden Szenen aus der Filmwelt mit Szenen aus der realen Welt verflochten. Es entsteht eine komplexe Interaktion der Bilder untereinander, konkurrenzzierend und kommunizierend zugleich. Im Inneren der beiden Paravents befindet sich ein Kindersarg in den Farben Schwarz, Rot, Gold mit der Aufschrift „Superbia“. Aus dem Sarg ist eine Soundcollage zu hören, die ebenfalls Realität und Fiktion übereinander blendet und ein Gewirr aus historischen und aktuellen Tondokumenten darstellt.
„Superbia“ schockiert den Betrachter und zieht ihn mit in den Abgrund von Arroganz, Unterdrückung, Gewalt. Die Eigenschaft von Menschen, sich über andere zu erheben und diese bis zur Unkenntlichkeit zu unterdrücken, bringt diese Arbeit auf brutale Weise zum Ausdruck.
Hinweis: Die Medienskulptur/Installation „Superbia“ ist eine begehbare Arbeit mit Innen- und Aussenraum. Der Innenraum der Arbeit enthält schockierende und verstörende Bilder, die für Kinder, Jugendliche und sensible Erwachsene nicht geeignet sind. Personen unter 18 Jahren ist es - auch in Begleitung der Eltern - untersagt, den Innenraum der Medienskulptur/Installation „Superbia“ zu betreten.



Reinhard Fritz D



Istvan Haasz H







Rosa M Hessling D



Renate Höfer D







Renate Höfer, lebt und arbeitet in Homburg/Saar

Als Künstler arbeite ich in einer dichten Atmosphäre, in diesem ‚flow‘ entfalten sich Muster. Meine Leidenschaft  ist es diese Intensität des Fühlens in eine Bildsprache zu übersetzen. Die Arbeiten sind für mich Energiecodes aus der Begegnung mit meinen inneren Welten. Ich zeige mich in meiner Eigen-Art, individuell und persönlich.
In der Natur inspiriert mich das Zusammenspiel von Sonnenlicht und den vielfältigen Strukturen. Der Mikrokosmos der Steine, Wiesen, Blumen, Bäume, und des Wassers als das großartige Lebensmuster der Elemente.

Biographie:
Als Teenager habe ich die Leidenschaft für das Stricken entdeckt und das Garn wurde zum magischen Faden der Möglichkeiten. Aus learning by doing entwickelte sich nach dem Kauf einer Handstrickmaschine 1983 mein erstes eigenes Projekt - eine innovative Strick Kollektion die sich 10 Jahre erfolgreich verkauft hat. Die hochwertigen Kleinserien lagen international von Japan bis Paris in namhaften Boutiquen.
Darauf folgte die spannende Aufgabe mit meinem Design zur Erfolgsgeschichte von zwei Brands beizutragen.
2008 erhielt ich die Einladung von zwei Geschäftspartnern als Creative Director Teilhaber einer eigene Marke zu sein. Nach 2 Jahren übernahm ein ausländischer Investor die Firma. Mit der Leitung der Designabteilung in Amsterdam war der Höhepunkt meiner Karriere in diesem Lebensabschnitt erreicht.

Seit Sommer 2014 steht mein freies Arbeiten als Künstler an erster Stelle.
Das pulsierende Amsterdam - the city of freedom - hat mich in diesem Prozess sehr inspiriert.
Mit der Gründung von RA-AM ARTS und STUDIO RA-AM hat ein neuer Abschnitt in meinem Leben begonnen.
„RA-AM“ nenne ich den Vogel meiner Kreativität. Die Feder steht für die Freiheit
meinen kreativen Impulsen zu folgen.







Text Urne, Renate Höfer:

Jeder Mensch erzeugt durch sein Sein, Denken und Handeln ein einzigartiges, unverwechselbares Muster. Die Herausforderung im Leben ist es die Möglichkeiten der Erweiterung  wahrzunehmen und den Schritt  zum Neuen hin zu wagen. Diese Schlüssel sind meist ganz besondere, lebensverändernde Ereignisse oder Entscheidungen. In dieser Ungewissheit zu sein bedeutet meistens eine extreme Zeit der Unsicherheit, vergleichbar mit einem kleinen Tod.

Mit dem körperlichen Tod entsteht ein Schnitt im Muster dieses Lebens. Doch die Essenz, der Kristall in der Mitte der Urne bleibt davon unberührt. Zurück in der Freiheit reist es auf den machtvollen Schwingen in der Unendlichkeit einer uns unbekannten Dimension.

Masse: 24cm x 24cm x 27cm
Titel: Footprint
Technik: Tusche, Schellack und Ölfarbe auf Holz
Entstehungsjahr: 2016



Maksim Ivanov RUSS D







Constantin Jaxy D







Oliver Kelm D







1967 in Pirmasens geboren
Ausbildung zum Werkzeugmacher
1991 Studium an der Hochschule der bildenden Künste in Saarbrücken bei Wolfgang Nestler
1996 Diplom in Bildhauerei und Malerei, 1997 Ernennung zum Meisterschüler
seit 2000 in Mainz
Mitglied in den Kunstvereinen Eisenturm, Kulturrepublik und Peng



Ausstellungen (Auswahl)

2016 Pfalzpreisausstellung, Pfalzgalerie Kaiserslautern
2016 Galerie M. Beck, Homburg/Saar
2015 "7. Höhler Biennale" Gera (Sonderpreis)
2015 "Ansichtssache" BBK zu Gast beim Kunstverein Frankenthal
2013 "Pengföld Küldöttei" Esztergom, Ungarn
2013 "21. Karlsruher Künstlermesse" Regierungspräsidium Karlsruhe
2013 "Loopingstar" Saarbrücken, Sarreguemines
2012 "Die Herrschaft des Übergangs" Kunstverein Eisenturm, Mainz
2012 "Frisch gepresst" Meisenthal, Frankreich
2010 "Aufgang 3" 48-Stunden-Neukölln, Berlin
2010 "Kunst Direkt" Mainz
2008 "Die freie Pfalz" Verbandsgemeindeverwaltung, Pirmasens
2008 "im Kernschatten des Bewusstseins" Pengland, Mainz







Mit dieser Arbeit nehme ich das Wagnis auf mich, den Tod spielerisch zu verstehen.




Burghard Müller Dannhausen D







1947                 geboren in Hildesheim
1964 – 1967     Schriftsetzerlehre
1971 – 1972     Werkkunstschule Mannheim
1972 – 1976     Hochschule für Bildende Künste Frankfurt/Main (Städelschule) bei Johannes Schreiter
Lebt und arbeitet in Koblenz



Ausstellungen (Auswahl)

1992     Landesmuseum Oldenburg
1994     Kunstverein Ellwangen
1995     Städtische Galerie Zwickau
1995     Kunstverein Halle
1997     Kunstverein Wetzlar
1999     Galerie Monika Beck, Homburg/Saar
1999     Städtische Galerie Würzburg
2005     Galerie m beck, Homburg/Saar
2007     Galerie Manfred Rieker, Heilbronn
2008     Kunstverein Husum
2008     Kunstverein Stade
2009     Galerie m beck, Homburg/Saar
2010     Galerie m beck, Homburg/Saar
2011     Museum für Neue Kunst, Freiburg i. Br.
2012     Galerie m beck, Homburg/Saar
2012     Kunstverein Radolfzell
2013     Gesellschaft für Bildende Kunst, Trier
2014     Kunstverein Neckar-Odenwald, Buchen
2014     Kunstverein Frechen
2015     Galerie Katrin Hiestand, Landau/Pfalz







Die vorliegende Arbeit ist kein autonomes Werk, das eine Urne als Material verwendet, sondern umgekehrt: eine Urne, die künstlerisch gestaltet wurde. Die Urne bleibt eine Urne, in ihrer Gegenständlichkeit, ihrer Bedeutung und ihrer Funktion. Deshalb hat die Arbeit keinen Titel.   Die Urne wird nicht kaschiert, sondern verdeutlicht. Das rohe, unbehandelte Holz bleibt dominierend und wird mit den Mitteln der Malerei in seiner Wirkung verstärkt. Die Malerei ist kein Dekor, sondern ein sprechendes Bild, das ohne Anfang und ohne Ende die Urne umläuft. Das Bild handelt vom offenen, transzendierenden Horizont.
Die Urne ist mehr als ein Behältnis, sie ist eine Botschaft.
Die Urne ist nicht nur für die Ausstellung gemacht, sondern für den Gebrauch – nicht für den Kunst- sondern für den Lebens-Kontext. Sie ist praktikabel und damit ein Vorschlag für eine Serienproduktion. Oder: eine Anregung für eine Unikatserie mit weiteren noch zu erarbeitenden Motiven. Denn die Urne ist an ein menschliches Individuum gebunden, sie ist einmalig.



Johannes Kriesche D



Dieter Lahme D







Arbeiten in öffentlichen Sammlungen
Kunsthalle Mannheim; Stadt Mannheim; Stadt Fellbach;
Regierungspräsidium Karlsruhe; Ministerium für Wissenschaft und Kunst - Stuttgart; Museum Katharinenhof - Kranenburg; Museum Schloß Moyland - Bedburg/Hau; Wilhelm-Hack Museum - Ludwigshafen;
Museum für Konkrete Kunst - Ingolstadt; Städtische Galerie – Karlsruhe
Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen, Magdeburg







"Ei?- EI! Ei!" - eines Tages müssen wir alle sterben, aber an all den anderen Tagen nicht!
Die Gestaltung der Urne lehnt sich an klassische Fayencen an.
An den Außenflächen sind drei weiße Eier, "Lebenszeichen", gemalt und ergänzt durch drei verschiedene Repliken meiner schwarz weiß Arbeiten aus den 70er Jahren.
Der Innenraum, als Kapelle verstanden, trägt an der Innenseite der Verschlussplatte als Deckenbemalung eine weitere Replik. Die Seitenwand ist weiß gefasst.
Die Urne setzt Leben und Tod gleich, versteht beides nicht als Gegensatz sondern als Einheit.



Darko Malenica SRB



Hans Mazenauer CH







Lebt in Seuzach, Kanton Zürich, Schweiz
1961 geboren in Grabs, Schweiz
Ausbildung und Praxis als Primarschullehrer
Kurse und Workshops für verschiedene Mal- und Zeichentechniken
Schaffen von Werken mit Zeichenstiften, Tusche und Aquarellfarben u.a. auch verschiedene Auftragsarbeiten für Finanzinstitut
Abschluss an der Universität St. Gallen, berufliche Stationen in der Schweiz und den USA
Regelmässige Teilnahme an Studienreisen und Workshops, in den letzten 5 Jahren
- Aquarell mit Elisabeth Brönnimann
- Aquarell mit Bernhard Vogel
- Akryl mit Beate Bitterwolf
- Drucken bei Georges Wenger
- Siebdruck bei Lydia Oermann
Autodidaktisches Arbeiten
Mitglied beim Kunstverein Winterthur, aktives Besuchen von Ausstellungen im In- und Ausland







Ausstellungen (Auswahl)
März 2016: Gruppenausstellung ‚Transformation' Galerie m beck, Deutschland
Januar 2016: Gruppenausstellung ART Innsbruck, Oesterreich
September 2015: Einzelausstellung Seuzach, Schweiz
Februar 2014: Gruppenausstellung ‚Biennale della Creatività', Verona, Italien
Oktober 2013: Gruppenausstellung ‚Power of Earth', St. Gallen, Schweiz
Juli 2013: Gruppenausstellung Galerie ARTIFACT, New York, USA
Juni 2013: Gruppenausstellung ‚Die Unjurierte', Winterthur, Schweiz
Februar 2013: Gruppenausstellung Galerie MARZIART, Hamburg, Deutschland



Gabor Nagy HU







1972                geboren in Hajdúböszörmény, Ungarn
2005                lebt und arbeitet in Berlin

Studium
1993 – 98        Akademie der Bildenden Künste in Budapest, Ungarn. Studiengang: Malerei, bei Prof. Zoltán Tölg – Molnár
1998 – 2000    Meisterbildung an der Akademie der Bildenden Künste in Budapest, Ungarn bei  Prof. Zoltán Tölg – Molnár und Gastprof. Georg Peck
1999                Postgraduales Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg bei Prof. Diet Sayler







Einzelausstellungen

1999 Les Complementaires, Batofar, Paris (mit Anna Szigethy)
2000 Baby Doll, Galerie Studio, Budapest
2001
Under Construction, Goethe Institut Inter Nationes, Budapest (mit Gyula Domián)
Lumiére Obscure, Hotel K und K Opera, Budapest
Opening, Galerie Illárium, Budapest
2002 Corso, Galerie Godot, Budapest
2004 MMS, Galerie Godot, Budapest
Compressed Painting, MATÀV Ausstellungshalle, Budapest
2008 Grammar Of Glamour, Galerie Godot, Budapest
2010 Sweet Lies, KOGART Galerie, Budapest
2011
A Sort Of Homecoming, CHB, Berlin (mit Franziska Klotz)
A Wasp In A Jar, G96 Berlin (mit Mirjam Siefert)
2013
Are You Mine? Café des Artistes, Berlin
Be Calm, Be Strong, Be Patient, Art Felicia, Mauren (LIE)
2015 Temptation, Galerie Artdocks, Bremen
2016 Generic Code, Galerie Katrin Hiestand, Landau

Gruppenausstellungen (Auswahl)

2000
Crosstalk, Kunsthalle, Budapest
Dialog in der Malerei, Kunsthalle, Budapest
2001 Urlaub im Rom, Accademia d` Ungherese, Rom
2002
Stillleben, Galerie Godot, Budapest
Ex – Röltex, Schloss Deák, Budapest
Vier Maler, Museum Ignác Tragor, Vác
2005 Click – a – Cliché, Galerie Reiner Tisch, Berlin
2007 Junge Kunst Aus Ungarn, Drostei, Pinneberg-Hamburg
2009
Neue Figuration, Collegium Hungaricum, Wien
Digital Agora, Olof Palme House, Budapest
Antal-Lusztig Sammlung, Pelikan Galerie, Székesfehérvár
2010 A Hard Rain`s Gonna Fall, BSA Showroom, Berlin
2011
Megapixel, Olof Palme Haus, Budapest
Lost, Krankenhaus-Museum Bremen, Bremen
Young European Landscape, CHB, Berlin
Weibsbilder, GalerieZ, Stuttgart
Young European Landscape, Galerie Wolfsen, Aalborg (DK)
Hung(a)ry Hearts, Ungarische Botschaft, Berlin
Technology Won`t Save Us, Art Suits Gallery, Istanbul (TR)
2012
I`m sorry. I didn`t realize you!, Port Art Galerie, Ankara (TR)
This Is Hardcore, Chinese Business Center, Potsdam
Breaking God`s Heart, Galerie Naimah Schütter, Berlin
2013
Love Will Destroy Us In The End, Art Suites Gallery, Istanbul (TR)
Vielzuviel, Galerie Baum Auf Dem Hügel, Berlin
The World Won`t Listen, Galerie Franz Pedersen, Horsens (DK)
Not Now, Galerie Wolfsen, Aalborg (DK)
2014
The Magnificent Seven, Haderslev Kunstforeningen, (DK)
Augen leuchten, Lippen flüstern, Art Felicia, Mauren (LIE)
2015
Hier und Jetzt, Kunsthalle Budapest, (H)
Night On Earth, CHB, Berlin
Generic Code, Galerie M Beck, Homburg
What A Wonderful Life, Galerie ArtDocks, Bremen






Im Mittelpunkt meines Interesses steht, sowohl im narrativen, als auch im Sinn der Malerei, die Verwendung von Klischees. Wie kann man Klischees mit Leben und Emotion füllen? Mich interessiert die Erschaffung solcher Atmosphären, in denen sich die einzelnen Elemente in ihre eigenen Gegensätzen verwandeln: das Bestimmte wird zu Unbestimmte, das Bekannte zu Unbekannte und das Helle zu Dunklen. Ich versuche in meiner Arbeit das Persönliche mit dem Unpersönlichen, das Spezifischen mit dem Allgemeinen zu kombinieren, indem alles bekannt vorkommt, jedoch nichts erkennbar ist.



Manuela Rauber D







Brockhaus:
TOD Zustand eines Organismus nach dem irreversiblen Ausfall der Lebensfunktion. Als Abschluss eines Alterungsprozesses ist der Tod genetisch programmiert und somit ein in der organischen Verfassung des Lebens begründetes biologisches Ereignis.
----------------------------Schlussstrich
Wikipedia:
WAGNIS sich trauen; den Mut haben, etwas zu tun Wagnis charakterisiert zum einen Sachverhalte und zum anderen Handlungen, die mit erheblichen Gefahren und Risiken verbunden sind. Antrieb für das Eingehen von Wagnissen ist die Chance, einen sogenannten Wagnisgewinn zu erzielen.
----------------------------Herzklopfen

Zitate:
"Ach wie glücklich sind die Toten." (F.Schiller)
"Das Vollendete, das Perfekte ist der Tod, und das Leben kann nicht sterben." (J.-J.Rousseau)
"Wer Großes wagt, setzt unvermeidlich seinen Ruf aufs Spiel." (L.de Vauvenargues)
"Aber nur im Wagen wird gewonnen." (Th.Heuss)







Farben:
dunkles Holz – für den Tod, die Nacht und die Ruhe
helles Holz – für das Leben, den Tag und die Bewegung
weiß – für das Glück, das Nichts, die Ewigkeit
rot – für den Herzschlag, den Mut, das Wagnis







Gedanken:
Lohnt ein Leben ohne Wagnis?
Kann ein Wagnis in den Tod führen?
Wie fühlt sich ein Wagnisgewinn an?
Wenn das Herz im Hals schlägt, fühlt man den Puls des Lebens?
Ist die ewige Ruhe ein wohlverdientes Glück?
Wie empfindet man den Augenblick des Todes?



Dirk Richter D



Reinhard Roy D







Sven Schalenberg D











Katja Theinkom D







geboren in Aachen 1989-1995 Studium Freie Bildende Kunst, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Klasse Prof. Ansgar Nierhoff. Abschluss: Diplom
seit 2001 freiberufliche Tätigkeit, lebt und arbeitet in Mainz
seit 2005 Konzeption, Organisation und Durchführung von Projekten mit Künstlern
2005-2008 Vorstandsmitglied im BBK Rheinland-Pfalz
seit 2007Jurytätigkeit in verschiedenen Ausschüssen







2002 Kunstmesse "Kunst und Künstler im Messestand", Phönixhalle Mainz
2003 "Künstler für den Frieden", Kunstverein Eisenturm, Mainz
"Kunst in der Stadt", Staatstheater Mainz
Nominiert für "Kunstpreis Malerei
2003", Europäische Kunstakademie Trier
"Ufer", Rauminstallation St. Stephan Mainz
2004 "Innenblicke", Kulturschmiede Wettig Nieder-Olm
Kunstmesse "Kunst direkt", Rhein-goldhalle Mainz
"Blickdicht", Kunstforum Rheinhessen Essenheim
2005 "Dreizehn Gänge Menue", Kulturbahnhof Kassel
Nominiert für "Förderpreis der Stadt Mainz für Bildende Kunst 2005", Rat-hausgalerie Mainz
2006 "aufgetischt", Galerie im Rasthof Würzburg Süd
"scheinbar", Kunsthaus am Schüberg, Hamburg
Villa Belgrano, Kunstverein Mittelrhein, Boppard
Vor Ort Ost Projektgalerie, Leipzig
Galerie Carola Weber, Wiesbaden
Kurmuseum, Bad Wildungen
2007 "Flut-Licht", Essenheimer Kunstverein, Altes Rathaus Ingelheim
Galerie für Moderne Kunst, Opole/Polen
Haus der Industrie, Neustadt an der Weinstraße
Villa Belgrano, Kunstverein Mittelrhein, Boppard
2008 Kunstmesse "Kunst direkt", Rheingoldhalle Mainz
Mlada Boleslav/Tschechien
"Bettgeflüster", Kunstverein Eisenturm, Mainz
Galerie Chagall, Karvina/Tschechien
"sehnsucht paradies", Schwebsange/Luxemburg
Rabasova Galerie, Rakovnik/Tschechien
"gefühlte räume", Galerie Frankfurt Fine Art, Frankfurt a.M.
2009 "3xklingeln", Kunstprojekt in der Mainzer Neustadt
"Seiten-wechsel", Kunstverein Mittelrhein, Festung Ehrenbreitstein Koblenz
2010 "6333", Rathausgalerie Mainz
Rauminstallation im Weinkeller Krumme, Kunsttage Winningen
"art meets media", Galerie Art Cargo, Athen/Griechenland
"Verführung", Galerie Carola Weber, Wiesbaden
2011 Bergkirche Wies-baden
Lichtinstallation zur Museumsnacht Bad Wildungen
"Spektrale 2011",Tiefseeraum mit Prof.Dr.W.E.G.Werner, Rheingoldhalle Mainz
Galerie Art Cargo, Athen/Griechenland
"Edition
2011", Galerie Witzel, Wiesbaden
2012 "Versuchung", Videoinstallation in der Bergkirche Wiesbaden
"Black and White, Transparenz der Farbe"(Zusammenarbeit mit dem Museum Wiesbaden zur Ellsworth Kelly Retrospektive), Galerie Schaefer, Wiesbaden
Luminale
2012, Heyne-Fabrik Offenbach
"art and beer", Galerie Art Cargo zu Gast und in Zusammenarbeit mit der Brauerei fix, Athen/Griechenland
"Mehr Licht", Galerie m beck, Homburg/Saar
2013 Nominiert für "Haueisen Kunstpreis", Im Zehnthaus/Ziegeleimuseum Jockrim
"Im Fluss", Foyer des Landtages Rheinland-Pfalz Mainz
2015 "11 tracks", Rathausgalerie Mainz
"PageArt", Kunstraum Neureut, Karlsruhe
2016 Art Karlsruhe (Galerie m beck), Karlsruhe
"Danke!Danke!", Galerie von der Milwe, Aachen







doch alle sollen wissen, ich bin nicht gestorben

Rauminszenierung 2016 mixed media

Ein Jahr lang stand der unbehandelte Kremationssarg in meinem Atelier, verschiedene Bildwelten entwickelten sich vor meinem inneren Auge. Ich wollte keine dieser Ideen umsetzen, da sie sich nicht echt anfühlten, ich kreierte Kulissen.
Genau das wollte ich nicht.
Zeitgleich passierten schmerzliche Dinge in meinem privaten Leben, sowohl mit mir selber als auch mein direktes Umfeld betreffend. Ich begriff, wie ich mit dieser Herausforderung künstlerisch umgehen muss. Ich sondierte zentrale Themenbereiche, ließ meinen Gedanken und Gefühlen ausgewogenen Spielraum.
Ausgangspunkt meiner Auseinandersetzung war das Thema Endlichkeit.

Ob ich sie verabscheue, weil ich mich ausgeliefert fühle, oder doch achte, da sie zu befreien vermag?
Der Sargkorpus wird durchdrungen von emporstrebenden Lichtblüten, beraubt seiner scheinbaren Endgültigkeit, dem Boden enthoben, aus der Achse genommen.
Das allgegenwärtige, zum Leben dazu gehörige Thema Tod, scheint mir aus unserer Gesellschaft verdrängt, für viele Menschen zu einem großen Abstraktum herangewachsen zu sein.
Weinen Trauernde bei Beerdigungen um den Verstorbenen oder sind sie substantiell mit ihrer eigenen Sterblichkeit konfrontiert? Das Sarginnere ist abgedeckt durch eine Edelstahlplatte, spiegelt sowohl eine neue Perspektive des Umfeldes als auch das eigene Ich wieder.
Innerhalb meiner Inszenierung sind Besucher eingeladen Ihre Gedanken anonym aufzuschreiben, welche unter dem Sargdeckel/der Gedankenhülle verwahrt werden. Anschließend dürfen sie sich mit Ihrem Vornamen auf der Hülle verewigen.
Als Gedankenträger stehen Blanko- Visitenkarten bereit, also eine Karte, die normalerweise eine mir fremde Person im Zusammenhang mit meinen Kontaktdaten erhält. Jemand, den ich eventuell wiedertreffen werde.
Aber der (Vor-)Name steht auf dem Sargdeckel, die bleibenden Gedanken werden nicht mehr sichtbar sein.
Zu einem von mir bestimmten Zeitpunkt werde ich die Gedankenkarten hervorholen und verbrennen. Die entstandene Asche werde ich innerhalb der Installation zeigen. Die immateriellen Gedanken bleiben unter der Hülle erhalten.







Timm Ulrichs D







Sibylle Wagner Quinte D







1952 in Stuttgart geboren
Studium Kunst und Deutsch
1981 Atelier für Malerei und Performances in Karlsruhe
1981-87 Gründung der „1. Karlsruher Produzentengalerie“
1984-86 Gründungsmitglied der Ateliergemeinschaft Ettlingen
1985-94 jährliche (dreimonatige) Arbeitsaufenthalte in Indien
zus. mit ihrem Mann, Lothar Quinte(1923 –2000)
seit 1987 Atelier in Wintzenbach (Elsass)
seit 2003 2. Atelier in Berlin







Ausstellungen ( Auswahl ab 1990)

1990 Goethe-Institut, Bombay (EA)
1992 Galerie am Stadtmuseum, Düsseldorf (EA,K)
1997 "zwielicht" Video-Arbeit im Museum für Neue Kunst, ZKM, Karlsruhe
1998 "Malerei jenseits der Malerei", Ursula- Blickle-Stiftung, Kraichtal-Uö (K)
1999 Hanna-Nagel-Preis 1999, Badischer Kunstverein, Karlsruhe(K)
2000 Videoskulptur "zwielicht" 1. Präsentation im Einstein-Kulturzentrum München
2002 "c'est si simple" CEAAC, Strasbourg, Malerei, Performance, Video, (EA, K)
2004 Künstlerbund Baden-Württemberg
2005 Kunstverein Germersheim (zus. mit Lothar Quinte, Hiromi Akiyama, Barbara Haim)
2005 Galerie Stühler, Berlin (EA)
2005 Forschungszentrum Karlsruhe
2007 Kunsthaus Potsdam Lichtobjekte und Bilder (EA)
2007 Städt. Galerie Karlsruhe, Hanna-Nagel-Preisträgerinnen
2008 Gesellschaft für Kunst und Gestaltung, Bonn zus. mit Helga Weihs und Karin Radoy
2006 Kunsthaus Potsdam, Gruppenausstellung zum Thema Quadrat
2009 Galerie Arthea und Lauth, Mannheim (EA)
2010 Evangelisches Zentrum Berlin, Bischofsetage
2010 Kreuz für St.Matthäus, Berlin
2012 Denkerei Bazon Brock, Berlin
2013 Galerie Biesenbach, Köln, Gruppenausstellung Thema Papier
2013 Galerie Kunsbüroberlin, Schriftbilder aus 20 Jahren
2014 Galerie "arthea" Mannheim, "x-ray", Arbeiten mit Röntgen Filmen aus 20 Jahren
2014 Galerie Schrade, Karlsruhe, "PleXi"-farbige Plexiglasarbeiten aus 20 Jahren
2015 "ach, dieser Himmel!" zu den drei Weltreligionen, ev.Akademie, Schwanenwerder(Berlin)
2015 "Jenseits von Effi Briest, zeitgenössische Porträts von Sibylle Wagner, Potsdam Museum
2015 kuratiert von Sibylle Wagner "three positions of sculpture" Lober, Strieder , Weidemann, Galerie Burster, Berlin
2015 Sommerausstellung, Galerie kunstbüroberlin
2015 "Licht III" zusammen mit Lore Bert, Galerie m-beck, Homburg/Saar
2016 "Berliner Luft", Reuchlinhaus Pforzheim (Nov 2016) zusammen mit acht Berliner Künstlern, zB. Alicia Kwade, Katja Strunz







Zahlreiche Performances und (Video)Aktionen seit 1986 (Auswahl)

1981 "Wir spielen uns an die Wand" eine Schauspielerin und eine Malerin begegnen sich, zusammen mit Elenor Holder, Produzenetngalerie, Karlsruhe
1988 "cinq cycles" zusammen mit der Komponistin Sabine Schäfer, ZKM-Festival, Karlsruhe

Preise seit 1989
1989 1. Preis für Malerei "le rendez-vous de l'imaginaire", Wissembourg(F)
1997 Götz-u.-Moriz-Preis 1997, Freiburg
1998 Preis für zeitgenössische Kunst am Oberrhein, Offenburg
1999 Hanna-Nagel-Preis, Karlsruhe
2002 Kunstpreis der Museumsgesellschaft Ettlingen (Publikumspreis)
2008 ENBW(Energie Bad/Württ.)Forst Kunstverein

Teilnahme an zahlreichen Messen mit one-Artist-Praesentationen seit 2003,

Gründung der "Wintzenbacher Lichtspiele" von 2001 bis 2008 (Elsaß)
2011 Erteilung eines Patents für selbstleuchtende Möbel-Licht-Objekte siehe www.ho-ki-ti.com

Zusatzausbildung zur Kuratorin, 2011, UDK Berlin
2015 erste kuratierte Ausstellung Galerie Burster, Berlin "three positions of sculpture" Strieder, Lorbeer, Weidemann,







Andreas Welzenbach D







1965 in Aalen geboren
1990-1996 Studium der Bildhauerei an der Staatlichen Akademie der bildenden Künste Karlsruhe bei Prof. O.H. Hajek und Prof. Stephan Balkenhol
1995 Meisterschüler
1996 Diplom
Andreas Welzenbach lebt und arbeitet in Hüttlingen und Aalen







Andreas Welzenbach hat in seiner künstlerischen Entwicklung einen eigenen Weg beschritten. Er spielt in seinen Holzskulpturen mit den etablierten Vorstellungen von Kunst und den Konventionen einer kleinbürgerlichen Ästhetik. Die Arbeiten thematisieren existenzielle Fragen und werfen den Betrachter auf sein Menschsein zurück. Dabei hilft stets seine feine Ironie und sein schwarzer Humor die Absurdität menschlichen Tuns zu ertragen.







Asche zu Asche
30 x 24 x 24 cm
Holz, gebrannt, farbig gefasst, 2016

"Asche", welch schlichte Schönheit - in der frontalen Ansicht liest man nur die eingebrannte Schrift, bis man die Urne weiterdreht ...






Adriana Woll BRAZ







"Die bunten Särge in Afrika, die berufliche Vergangenheit der Toten abbildend, sind hinlänglich bekannt. Ebenso die Beschäftigung der Surrealisten mit dem Thema "Traum". Aber wie sieht es mit den Träumen von Verstorbenen aus? Die Träume, die wir zu Lebzeiten aufgeschoben haben, werden final mit dem Sarg beerdigt.
"Besetzt" lädt den Besucher ein, in einen Sarg voller Träume (gelebter und unerfüllter) einzusteigen. Die auf Deckel und Sargboden verrinnenden Sanduhren (Vergänglichkeit des Lebens) und die exakt 100 mittels Transpositionstechnik aufgetragenen Intarsien (begrabene Träume) sind Mahnung und Aufforderung zugleich. Schauen Sie in den Spiegel, schauen Sie ins Licht und denken Sie daran: eines Tages sind Sie in einem Sarg. Möge die Anzahl unerfüllter Wünsche gering sein. Leben Sie! Leben Sie jetzt!"















Wonkun Jun KOR




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