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13. September - 30. November 2007
Hans
G Schellenberger



Geboren 1946 in Anrath, Kreis Viersen.
Künstlerische Ausbildung:
Werkkunstschulen (heute Fachhochschulen) in Krefeld
und Düsseldorf seit 1964, Studienfach Graphikdesign.
Staatliche Akademie der bildenden Künste Stuttgart,
Studium der Malerei von 1969 bis 1974.
vertreten durch Galerien:
Saale Galerie 07318 Saalfeld
Welland Galerie Kirchner 73434 Aalen-Dewangen
Kunstgut Döbele 97337 Dettelbach
Galerie Delfos Sencelles, Mallorca
Galerie am Domhof 08056 Zwickau
Galerie M. Beck 66424 Homburg/Saar
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Ausstellungen seit 1972 (Auswahl)
Kunsthalle Nürnberg Diözesanmuseum Bamberg - Dom Kreuzgang
Kunstsammlungen der Veste Coburg Museum der Stadt Zwickau
Galerie Voelter, Ludwigsburg Galerie Delfos, Sencelles Mallorca
Kunsthaus Lübeck Städt. Galerie Stadtschloss Lichtenfels
Haus der Kunst, München Stadt Kronach, Historisches Rathaus -Alte
Markthalle-
(mehrfache Beteiligung an: Große Kunstausstellungen) Galerie im
Augustinum, Stuttgart - Riedenberg
Galerie Begemann, Baden-Baden Galerie am Domhof, Zwickau
Galerie 27, Coburg Saale Galerie, Saalfeld
Kunstmesse Hannover Grafik Museum Stiftung Schreiner, Bad Steben
mit Galerie Hartmann, München Kunstgut Döbele, Dettelbach
Kunstverein Kronach Kreisbibliothek Kronach
Kunstverein Bamberg Galerie Argentum, Krefeld
Kunstverein Coburg Galerie 2a Anke Dahl, Viersen
Galeriehaus Weinelt, Hof Neue Residenz, Bamberg
Städtische Galerie Hettetal, Kreis Viersen Dürerhaus, Nürnberg
Berlin Kulturhaus Spandau Wellandgalerie Kirchner, Aalen-Dewangen

Am Freitag abend haben wir beim Essen kurz diskutiert, ob
der Realismus von Hans Schellenberger oder das plakative in den
Mittelpunkt Stellen des weiblichen Körpers wie bei Achim Tandler oder
das klirrende und flimmernde Ineinanderschachteln von zerbrochenen oder
gar zerschmetterten Formen Thierry Larivières oder das
Einandergegenüberstellen von geschlossenen und nach Offenheit strebenden
Formen bei Aya Swoboda einen echten Zugang zur Kunst der Künstlerin oder
des jeweiligen Künstlers bieten kann.
Ohne Zweifel kann es Erkenntnis bringen, wenn man sich Gedanken darüber
macht, warum Schellenberger über den Wald nachdenkt. Oder man kann
Tandler die im Katalogtext unterschobene „Faszination von Weibleichkeit
und weiblicher Form“ als Brücke begehen, um sich seinen Bildern zu
nähern. Man kann sich Bildern über das Motiv annähern.
Interessanter aber, finde ich, ist allemal, dass jeder der malt oder
zeichnet oder druckt, einer einzigen Aufgabe folgt, nämlich Farbe in der
Fläche so zu organisieren, dass ein ästhetisch wertiges Ergebnis
entsteht.
Die vermeintlichen Blätter auf dem vermeintlichen Waldboden sind ja
eigentlich nur Farbe und Form, die so angeordnet sind, um das Bild
fertig (in Sinne von perfekt) zu machen.
So gesehen ist alle Malerei konkret. Sie bedeutet nichts außer sich
selbst. Im Malprozess.
Ein Beispiel: Es gibt keine graublauen Blätter im Herbst. Wenn sie also
auf einem Bild Hans Schellenbergers ein solches Blatt entdecken, dann
muss das an der Funktion dieses angeblichen Blattes in der
Bildkomposition liegen, nicht daran, dass Schellenberger uns den Wald
möglichst realistisch nahebringen möchte.
Der Realismus ist eher ein Vehikel, das dem Künstler taugt, uns als
Betrachter zu erreichen. Dass er daneben noch ein Malstil ist, der
Bedächtigkeit (als Ausdruck und Rückgriff auf die Vernunft, den gesunden
Menschenverstand) suggeriert, verdeutlicht Schellenbergers dem Publikum
zugewandte Beonachter-, aber auch Erzählerrolle. Er möchte uns auf seine
Themen führen, nicht aber auf seine malerischen Schliche.
Mathias Beck

"Der Riß, der durch die neuzeitliche Welt geht, ist
nicht verheilt. Aber das Interesse an ihr übersteigt mittlerweile das an
ihren Gebrechen. Schellenberger gehört zu den Künstlern der Postmoderne,
die ihre Bilder nicht als Ankläger oder Verteidiger malen, sondern
einfach hellwach und neugierig sind."
"Als seien winzige Splitter einer Bleistiftmine auf diesen Klangteppich
aus Licht und Wärme gefallen und als habe die Hand des Malers versucht,
sie mit einer schnellen Bewegung aus dem Bild zu wischen, haben sich
ihre Spuren desto störender in die vertraute Architektur dieser
Landschaft gegraben.[...] Dem Literaturfreund ist er leicht als
Illustrator der im Insel Verlag erschienenen Novelle 'Dshamilja' von
Tschingis Aitmatow begegnet."
Dr. Gerhard Kraus
"Tritt man näher auf eines der Bilder, das aus der
Distanz als eine in sich ruhende Farbkomposition erscheint, hinzu, so
tritt man förmlich auf duftigen 'Waldboden', auf 'Herbstlaub' oder in
das kleine geheimnisvolle Reich einer Mauernische der 'Festungsmauer'.
Man tritt in den 'intimen Bereich' der Natur als Kunst, in die
distanzlose Nähe des Natürlichen. Auf den ersten Blick erscheinen diese
Makroaufnahmen von zerfallendem Laub, kleinen Ästen, Boden und Steinen
wie realistische Stilleben. Doch je näher man dem Werk und seinem
Detailreichtum kommt, desto sinnlicher wird der Eindruck des vom
Künstler Geschaffenen und desto größer wird die Scheu, der dargestellten
Natur in ihrer höchsteigenen Privatsphäre von Werden, Sein und Vergehen
zu nahe zu treten, ihre rätselhafte Privatheit zu verletzen."
Dr. Peter Müller

"Das Werk von Hans G. Schellenberger verführt uns zu
einer Exkursion in eine neue, vielleicht unbekannte Dimension der
Naturwahrnehmung"
Dr. Maren Kroneck
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Malerei, Grafik, Zeichnung, Illustration von Hans G
Schellenberger





Abbildungen Hans
G Schellenberger Malerei Zeichnung Grafik Illustration ansehen
Eröffnung am 13.9.2007







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Bilder der Eröffnung ansehen | Fotos Nikola Dimitrov
Aufbau der Ausstellung am 11. u 12.9.2007






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