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  Informationen und Einladung zum Besuch der Ausstellungen im März 2008

 

 

   

Die Ausstellungen sind Mittwoch bis Freitag von 16 bis 20 Uhr, Sonntag und feiertags von 16 - 18 Uhr sowie jederzeit nach vorheriger Vereinbarung geöffnet.

Wir freuen uns über Ihren Besuch!

 

9.3. - 9.4.2008
Lissy Theissen | Malerei | foyer

Lissy Theissen entwickelt zunächst eine inhaltliche Idee bzw. Fragestellung, die dann bildnerisch durch Material und Farbe umgesetzt wird. Die Auseinandersetzung mit inhaltlichen Fragestellungen ist entweder literarisch fundiert oder basiert auf einem subjektiven Erlebnis.

Aus den materiellen und methodischen Möglichkeiten, die bereit liegen, wählt sie spontan und intuitiv aus. Die Frage nach der Technik ist dabei zweitrangig. Jedes Mittel scheint ihr recht, solange es der Notwendigkeit gehorcht, das Innere anschaulich zu erläutern.

Sie bezeichnet ihre Bilder selbst als „Erlebnislandschaften“. Es sind Transformationen „von Geträumtem, Gespürtem, Gefragtem in Farben und Formen, die immer als Metapher zu sehen sind“... „Bei diesem spirituellen Akt hat die Ratio zu schweigen, unser logisch-konvergentes Denken, und muß dem bildhaften, symbolträchtigen archaischen Wissen, das wir alle in uns tragen, weichen.“

Evelyn Brockhoff

 

9.3. - 9.4.2008
Claudia Bäcker-Kirmse | Dialog | area

Ihre Werke sind aus Beton, handmodelliert .
Je nachdem benutzt sie andere Materialien, wie Eisenstahl ,Marmor oder Edelstahl
Der Ansatz ist meist fest eingebunden, das Ende intuitiv.
Je mehr sie sich ihrem Inneren nähert , desto mehr, ist das Bedürfnis vorhanden, dieses „Bild“ als Skulptur zum Ausdruck zu bringen.
Kunst ist für sie relativ und individuell für den Betrachter einsetzbar, - für den Künstler jedoch EINZIGARTIG !
Eine Betitelung ist jedoch nicht immer verzichtbar , um den Betrachter einen Wegweiser zu liefern und ihm dorthin zu führen , um ihn an diesen Moment, diesen Augenblick des Erlebens teilhaben zu lassen…
Ihr Motto :
Der kleine Augenblick, der den Betrachter zurück führt auf ein Werk, das ihn in irgendeiner Art und Weise anspricht, um es noch näher zu betrachten – oder in seiner Vorstellung irgendwo hinführt.

 

9.3. - 9.4.2008
TOGETHER! | Darko Malenica (Serbien) | Henri Dimo (Albanien) | Tomislav Buntak (Kroatien) | bel etage

Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft von Frau Doris Pack, MdEP

Henri Dimo tells about monsters destroying the earth (and about the ease of painting).
Tomislav Buntak shows sceneries in Renaissance style with people being placed in some kind of peaceful situations, but approaching we find out that they often are surrounded by dead, slaughtered and tortured.
Darko Malenica always maintains that "some animals are more equal" than the others.

Mathias Beck

 

9.3. - 9.4.2008
Erich Schmitt | Kaleidografie | balcony

Kaleidografien sind Fotografien von Objekten, die durch die Verwendung eines kaleidoskopähnlichen Vorsatzgerätes in kubistischer oder surrealistischer Manier verfremdet sind.
Die Verfremdungen entstehen also nicht durch nachträgliche Beeinflussung einer bereits fertigen fotografischen Aufnahme auf digitalem Weg am PC mittels eines Bildbearbeitungsprogramms, sondern unter Anwendung der für die Brechung von Lichtstrahlen an spiegelnden Flächen geltenden Gesetze der Optik durch die Zwischenschaltung des oben bereits erwähnten kaleidoskopähnlichen Vorsatzgerätes zwischen Aufnahmeobjekt und Kameraobjektiv, wobei die künstlerische Gestaltung durch die Veränderung einerseits des Aufnahmewinkels und andrerseits des Winkels zwischen den optischen Achsen von Vorsatzgerät und Kameraobjektiv auf der Mattscheibe bzw. dem Display oder im Sucher der Kamera kontrolliert werden kann und durch die Auslösung des Kameraverschlusses beendet wird.
Das in der analogen Fotografie dabei entstehende Negativ oder Diapositiv ist somit die Original-Kaleidografie.

Erich Schmitt

 

9.3. - 9.4.2008
Chris Urbansky | ichvomich | lounge

Die Formung einer Persönlichkeit eines Ich`s entsteht aus der Begrenztheit von Erfahrungen und erlebten Verwirrungen. Diese geben uns scheinbar Sicherheit indem wir uns hinter Masken/Gesichtern verstecken. Ist es nicht so, dass unsere Identität/Persönlichkeit die über das Ich/Ego stattfindet uns den Weg versperrt frei zu sein und nicht mehr lenkbar bzw. vorhersehbar zu sein.
Gibt es kein dauerhaftes Ich/Selbst gibt es keine Zielscheibe für Verletzungen.

„ Der Zustand der Befreiung - das Verwirklichen der Ichlosigkeit – womit verbunden ist, dass man nicht mehr gestört werden kann, ist die einzige mögliche Grundlage für wirkliche Sicherheit.“
(Zitat aus Lama Ole Nydahl, Wie die Dinge sind, S.108 Knaur- Verlag)

Chris Urbansky

 

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