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9. März - 9. April 2008
Erich
Schmitt
Kaleidografie | balcony


1934 Geburt, Kaiserslautern
1952 Gesellenprüfung
1954 Abitur
1954 Studium Elektrotechnik, Fachrichtung Lichttechnik, Prof.Dr.Otto
Reeb und Prof.Dr.Paul Schulz, und Fotografie, Dr.Carl Albiker,
Technische Hochschule Karlsruhe
Fotografie-wissenschaftliche Diplomarbeit: „Aktinität von Xenonlicht…“
1960 Studienabschluss Diplom-Ingenieur
1960 Lichtgestalter, Riva Film- und Fernsehstudios, München
1961 Konstrukteur (Leuchten, Scheinwerfer) und Projekteur
(Beleuchtungsanlagen),
Adolf Schuch KG, Worms
1966 Lehrer für Elektrotechnik, Mathematik und Physik, Studiendirektor,
Leiter der
Berufsaufbau-, der Fachoberschule Technik und des Technischen
Gymnasiums,
Berufsbildende Schule I Technik, Kaiserslautern
1987 Dozent Mathematik, Fachhochschule, Kaiserslautern
1996 Pensionierung
in situ


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Fotografische Stationen
1949 erste Fotografien
1950 erstes Pressefoto
1996 Entwicklung der optisch-fotografischen Kaleidografietechnik
1997 Teilnahme „Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst,
Salzburg“,
Fotografieklasse, Prof. Katharina Sieverding
2001 Teilnahme „Internationale Akademie für Bildende Kunst, Trier“,
Fotoseminar,
Claudia Terstappen, Barcelona
2002 /03 1.und 2.Teilnahme Workshop „Digitale Fotografie und
Bildbearbeitung“,
canon academy, Jörg Ammon
2002 Leitung Digitalfotokurs „Fotografische Bildgestaltung
Architektur/Landschaft“,
Künstlerhof Unkenbach
2004/05 Teilnahme Grund- und Aufbaukurs „Digitale Bildbearbeitung“,
Handwerkskammer der Pfalz, Alfred Ranke
2006 Aufnahme „Kunstportal Pfalz“
2007 Aufnahme „Your gallery“ der „Saatchi Gallery for contemporary arts,
London“
Aktivitäten als Fotograf und Publizist
Reisefotografie
weltweit zwischen Nordkap und Kapstadt, San Franzisko, La Paz und
Shanghai
Diavorträge, Seminare
Fotografische Publikationen (Auswahl)
Exclusiv
1959 Bildband: „Kaiserslautern, die Stadt, die wir lieben“,
E.Lincks-Crusius Verlag, Kaiserslautern
1966 „Schoppeglas un Schwartemage, ein heiteres Bilderbuch Pfälzer
Fröhlichkeit“, Verlag Rohr-Druck,
Kaiserslautern
1977 „10 Jahre Freundschaft mit St.Quentin“, DIE RHEINPFALZ,
Kaiserslautern
1985 „Bilder aus der Partnerstadt Newham“, DIE RHEINPFALZ,
Kaiserslautern
1988/94 8 Titelseiten amtlicher Telefonbücher
Beiträge
1959 Kalender: „Die Pfalz am Rhein“, Verlag D.Meininger,
Neustadt/Weinstraße
1962 Broschüre: „Jugendheim Burg Wilenstein“, Trägerkreis Burg
Wilenstein, Trippstadt
1984 Bildband: „Schlemmerreise ins Elsass“, Bussesche Verlagshandlung,
Herford
1985 Bildband: „Philippe Steinmetz, Erinnerungen aus einem Malerleben“,
Helmo Ludovici, Barbelroth
1985/86 Sonderbeilagen: „Barbarossa-Woche“, „Bunte Vielfalt
Kaiserslautern“,„Weihnachten in
Kaiserslautern“, DIE RHEINPFALZ
1986 Bildband: „Arnold Möller, Leben und Werk“, Kunstfreunde
Minden-Bückeburg und
Heinrich-von-Zügel-Freunde Wörth
1987 Bildband: „Marie Strieffler, Malerei und Graphik“, Helmo Ludovici,
Barbelroth
1991/94 Bildbände: „Bastion Betzenberg“, Dasbach Verlag, Taunusstein
1993 Broschüre: „Boppard, ein Führer durch die Stadt“, Dausner Verlag,
Boppard
1994/97 „Boppard, Geschichte einer Stadt am Mittelrhein – Stadtchronik“,
Dausner Verlag, Boppard
1997 Broschüre: „Unserer Lieben Frau in Boppard“, Katholische
Kirchengemeinde St.Severus,
Boppard

Fotoausstellungen
Einzelpräsentationen
1977 „Unser Partner St.Quentin“, Kaiserslautern und St.Quentin
1985 „Newham im Bild“, Kaiserslautern und London (Newham)
1988 „Kaiserslautern und seine Partnerstädte“, Kaiserslautern
1990 „Kaiserslautern“, Brandenburg und Kaiserslautern
1991 „Birkweiler, ein Winzerdorf in den Jahreszeiten“, Landau und
Birkweiler
1998 „Kaleidografie“, Universität Kaiserslautern
1998 „Das Phantom im Pfalztheater“, Pfalztheater Kaiserslautern
1998/99 „Land am Glan“, Landesvertretung Rheinland-Pfalz in Bonn, Maison
Rhénanie-Palatinat in Dijon,
Volksbanken in 10 Glangemeinden, Burg Lichtenberg bei Kusel
2001 „Optische Rhythmen“, Volksbank Kaiserslautern
2003 „Die Jahreszeiten“ zur Aufführung des gleichnamigen Oratoriums von
Joseph Haydn, Abteikirche
Otterberg
2003 „Die verzauberten Dinos“, Gartenschau Kaiserslautern
2004 „Licht und Zeit“, Veterinäramt Kaiserslautern
2004 „Optische Rhythmen“, Kreiskrankenhaus Buchen/Odenwald
2005 „Wehrkirchen in der Thiérache“, Historisches Rathaus, Dörrenbach
bei Bad Bergzabern
2006 „Paulus“ zur Aufführung des gleichnamigen Oratoriums von Felix
Mendelssohn-Bartholdy,
Abteikirche Otterberg
2006 „Südafrikanisches Kaleidoskop“, Gartenschau Kaiserslautern
2007 „Pfälzische Weinkultur in Bildern – Gestern und Heute“, Forum S,
Landau/Pfalz
Beteiligungen
1958 „In der Pfalz belichtet“, Pfalzgalerie Kaiserslautern
1987 „Landschaften in der Verbandsgemeinde Kaiserslautern Süd“,
Kaiserslautern
1987 Abschlussausstellung der „Internationalen Sommerakademie für
Bildende Kunst, Salzburg“, Hallein
2000 „20 Jahre Kunstverein Villa Streccius/Mitgliederausstellung“,
Landau/Pfalz
2007 „Tulipane 2007“, Gartenschau Kaiserslautern
2007 „Stadtlandschaften-Landschaftsbilder“, Mitgliederausstellung des
Kunstvereins Villa Streccius, Landau/Pfalz
Besitzer fotografischer Arbeiten
Privatleute, Firmen, Verlage, Städte- und Gemeindeverwaltungen, Schulen,
Kirchen, Pfalzgalerie Kaiserslautern
Internetpräsentationen
2006 „Kunstportal Pfalz“, Landau/Pfalz
2007 „Yourgallery“ der „Saatchi Gallery for contemporary arts“, London



Einführungsrede zur Ausstellung
Wer von uns kennt nicht die kristalline,
schillernd bunte Welt,
die man durch ein Kaleidoskop hindurch entdecken kann?
Ein fernrohrähnliches, optisches Spielzeug,
worin bunte, unterschiedlich große Glasstückchen
sowie integrierte Spiegelflächen
eine – nicht nur für Kinderaugen anziehende –
Zauberwelt konstituieren.
Einen Blick auf eine ganz ähnliche Welt
eröffnen uns auch die fotografischen Arbeiten Erich Schmitts,
was keineswegs verwundert,
denn er leitet von diesem optischen Instrument
den Begriff der „Kaleidografie“ ab.
Aus dem ursprünglich passiven „Schönbild-schauer“
– so die wörtliche Bedeutung von Kaleidoskop –
wird ein aktiver „Schönbild-zeichner“.
Was aber verbirgt sich
hinter dieser Wortneuschöpfung genau?
Kaleidgrafien sind
– so definiert es der Künstler selbst –
„Fotografien von Objekten,
die durch die Verwendung
eines kaleidoskopähnlichen Vorsatzgerätes
in kubistischer oder surrealistischer Manier
verfremdet sind.“
Wir begegnen in den fotografischen Arbeiten also
Landschaften, Gegenständen oder Figuren,
deren Formen sich geometrisch aufgelöst haben
oder die wir wie durch einen
traumhaft-visionären Schleier wahrnehmen.
Es entsteht eine neue Perspektive auf die Welt,
deren Wirklichkeit Schmitt neu komponiert,
indem er Linien und Flächen
zentrifugal, horizontal oder vertikal organisiert.
Zudem wird dieses strukturelle Ineinandergreifen
in ein sanftes,
Licht durchwobenes Farbspiel eingebunden.
Mit den Augen den filigranen Lichtspuren
und den intensiven Farbreflexionen
folgend,
werden wir der fotografischen Experimentierfreude
Erich Schmitts gewahr.
Aus einer Vielzahl von Motiven schöpfend,
gibt uns der Künstler Einblick in eine Welt
– unsere alltägliche Lebenswelt –
wie wir sie bis dato noch nicht wahrgenommen haben.
Da entwickeln sich aus Farnblättern
unwirklich anmutende, grüne Eiskristalle,
wird eine nächtliche, von Autos befahrene Straße
zu einer Zeitreise in ferne Galaxien,
oder aber wir werden
bei der mit „Schwanensee“ betitelten Arbeit
zu einem locus amoenus – einem idyllischen Ort – geführt.
Majestätisch, fast unnahbar
gleitet hier ein weißer Schwan
im Wasser auf uns zu.
Das ihn umgebende, zirkuläre Kraftfeld
aufgebaut aus harmonischen Form- und Farbrhythmen
sowie den Lichtreflexen auf dem Wasser,
betont das in sich ruhende Bildzentrum.
Jener surreale Rahmen,
in den der Schwan als verschwommenes Spiegelbild
erneut aufgenommen ist,
vertauscht oben und unten und
bringt damit Schwerelosigkeit in die Fotografie.
Indem Erich Schmitt seine Motive
in eine präzise geometrische Komposition einbindet,
schafft er mit seinen Werken eine ästhetische Illusion,
die jedoch nicht – wie heute so oft –
mit dem Computer hervorgebracht wird,
sondern durch einen technisch ausgefeilten Kameraaufsatz.
Dadurch werden die vor der Linse befindlichen Objekte
auseinandergefaltet, gespiegelt, verzerrt,
weich gezeichnet
– auf jeden Fall für unser Auge intensiviert.
Wie facettenreich unsere Umwelt sein kann,
zeigt uns Erich Schmitt mit seiner Spiegellichtmalerei,
die durch ihre innovative und ungewöhnliche Textur
uns als Betrachter zu Ideenspielen anregt.
Also entdecken Sie die kaleidografischen Arbeiten und lassen Sie Ihrer
Fantasie einfach freien Lauf! Dabei wünsche ich Ihnen viel Vergnügen!
Verena Paul




Kaleidografie
Kaleidografien sind Fotografien von Objekten, die durch die Verwendung
eines kaleidoskopähnlichen Vorsatzgerätes in kubistischer oder
surrealistischer Manier verfremdet sind.
Die Verfremdungen entstehen also nicht durch nachträgliche Beeinflussung
einer bereits fertigen fotografischen Aufnahme auf digitalem Weg am PC
mittels eines Bildbearbeitungsprogramms, sondern unter Anwendung der für
die Brechung von Lichtstrahlen an spiegelnden Flächen geltenden Gesetze
der Optik durch die Zwischenschaltung des oben bereits erwähnten
kaleidoskopähnlichen Vorsatzgerätes zwischen Aufnahmeobjekt und
Kameraobjektiv, wobei die künstlerische Gestaltung durch die Veränderung
einerseits des Aufnahmewinkels und andrerseits des Winkels zwischen den
optischen Achsen von Vorsatzgerät und Kameraobjektiv auf der Mattscheibe
bzw. dem Display oder im Sucher der Kamera kontrolliert werden kann und
durch die Auslösung des Kameraverschlusses beendet wird.
Das in der analogen Fotografie dabei entstehende Negativ oder Diapositiv
ist somit die Original-Kaleidografie.
Erich Schmitt

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Opening Reception am 8.3.2008













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Opening Reception am 8.3.2008 ansehen | Fotos Nikola Dimitrov
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Ausstellungsaufbau am 8.3.2008


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der Webcam vom
Ausstellungsaufbau am 6., 7., 8.3.2008 ansehen
Ausstellungsaufbauabendessen am 7.3.2008


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| Fotos Nikola Dimitrov
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| Fotos Nikola Dimitrov
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| Fotos Nikola Dimitrov
Ausstellungsaufbau am 7.3.2008









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Ausstellungsaufbau am 7.3.2008 ansehen
Information für die Medien
Erich Schmitt - "Kaleidografie"
9. März bis 9. April 2008, galerie m beck, Homburg-Schwarzenacker
"Kaleidoskope", so nennt man jene an Fernrohre erinnernden optischen
Geräte, die beim Drehen kleine, bunte Steine zu immer neuen Mustern und
faszinierenden Figuren komponieren. Die Prinzip - und die scheinbar
unbegrenzten Gestaltungsmöglichkeiten – des Kaleidoskops greift auch der
1934 in Kaiserslautern geborene Fotograf und Publizist Erich Schmitt
auf. In Form fotografisch erstellter Objekt-Bilder, die durch die
Verwendung eines entsprechenden Vorsatzgerätes an der analogen Kamera in
kubistischer oder surrealistischer Manier verfremdet sind, eröffnet er
dabei in seiner Kaleidografie überaus faszinierende Variationen der von
ihm gewählten Motive. "Die Verfremdungen", betont Schmitt das Besondere
seiner Meisterwerke, "entstehen nicht durch nachträgliche Beeinflussung
einer bereits fertigen fotografischen Aufnahme auf digitalem Weg am PC
mittels eines Bildbearbeitungsprogramms, sondern unter Anwendung der für
die Brechung von Lichtstrahlen an spiegelnden Flächen geltenden Gesetze
der Optik". Konzeptionelle Grundlage seiner einzigartigen, 1996 von ihm
entwickelten Kaleidografietechnik sind dabei eben jene Lichtstrahlen,
die Schmitt, nachdem er sich bereits vor Jahrzehnten wissenschaftlich
mit der Aktinität von Xenonlicht befasste, in seinen
brillierend-geometrischen Arbeiten zum künstlerischen Medium und
Vermittlern zwischen analogen und digitalen Welten erhoben hat.
Die Ausstellung "Erich Schmitt | Kaleidografie" ist vom 9. März bis 9.
April 2008 in der galerie m beck, Historischer Schwedenhof (am
Römermuseum), Homburg-Schwarzenacker, jeweils mittwochs bis freitags von
16 bis 20 Uhr, sonntags und feiertags von 16 bis 18 Uhr sowie jederzeit
nach vorheriger Vereinbarung zu sehen. Der Eintritt ist frei. Weitere
Informationen gibt es unter Telefon (0 68 48) 7 21 52 sowie im Internet
unter www.galerie-monika-beck.de.

..\04\content\Portal Kunstgeschichte.htm



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Öffnungszeiten und andere Informationen zur Ausstellung
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