galerie m beck
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Schwedenhof | Am Roemermuseum | 66424 Homburg/Saar | Germany
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23. November 2005 - 5. Januar 2006

 

 Rudolf Auer 

Der Welt entrückt | Fotografie

 

 

 

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Aufbau und Vernissage am 19.11.2005

         

         

         

         

         

         

         

         

         

              

 

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Aufbau und Vernissage | gallery cam

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

 

Pressetext zur Ausstellung

Parallelausstellung "Monika Werle: Kinder - unsere Welt | eine Installation"/"Rudolf Auer: Der Welt entrückt | Fotografie"
23. November 2005 bis 5. Januar 2006, galerie m beck, Homburg-Schwarzenacker

"Kinder sind unsere Welt – die Erwachsenen von morgen", sagt Monika Werle und fragt im selben Atemzug: "Was geschieht mit ihnen? Was machen wir mit unseren Kindern? Und werden sie geliebt!?". Antworten auf diese Fragen sowie weitere, tief berührende Denkanstöße liefert die hessische Künstlerin mit ihrer Installation "Kinder – unsere Welt", die während der kommenden Wochen erstmals auch im Saarland zu sehen sind. Dort zeigt die galerie m beck in einer Bodeninstallation Monika Werles außergewöhnliche, bewusst in der traditionellen japanischen Raku-Technik gefertigte Keramikskulpturen, mit denen die Künstlerin das Einzigartige, gleichzeitig aber auch das Zerbrechliche der von ihr in Ton festgehaltenen Kinderköpfe vermittelt. Dabei sind das Formen der Figuren und das Brennen im Ofen zugleich Metapher auf die Geburt des Menschen, die im Zeitalter der Lebewesen klonenden Embryonenindustrie einen schalen Beigeschmack erhalten hat. Monika Werles Geschöpfe hingegen sind "nicht reproduzierbare Körper, die durch die Zufälle des Zusammenkommens verschiedenster Einflüsse gesteuert werden". "Kein Kind ist gleich, jedes ist verschieden und nicht beliebig nachzubilden", lautet die Botschaft ihrer jetzt zu einer Installation verbundenen Arbeiten. In diesen wiederum tritt – ähnlich Schwarzweiß-Fotos – durch das Schwärzen in der Reduktion die Mimik der einzelnen Gesichter unverfälscht hervor, während die sie umgebenden Kugeln die Welt symbolisieren, in die "die Kinder" – sprich: der Mensch – hineingeboren werden. Diesem Ansatz folgend, greift Werles Installation das Thema "Kinder als instrumentalisierte Masse" auch formal durch die Verdichtung ihrer auf kleinen Drahtständern "schwebenden" Plastiken auf – um den aufmerksamen Betrachter parallel dazu einzuladen, mit der individuellen Seele ihrer ausdrucksstarken Kunstwerke letztendlich die Seele des Menschseins zu entdecken.
Dem Werden, Sein und Vergehen von Mensch und Natur, Strukturen und Formen widmet sich auch Rudolf Auer in großformatigen Fotografien. "Man muss die Zeit aufbringen, wenn man etwas Gutes machen will", beschreibt der 1924 im Banat geborene, heute in Homburg lebende Künstler selbst seine Werkphilosophie. Als Ergebnis jenes Wartens auf den entscheidenden Augenblick, in dem innere Bildvorstellung und äußere Wirklichkeit in Einklang kommen, präsentiert er eindrucksvolle Farb- und Schwarzweiß-Fotos, in denen sich Motiv und Moment zu ebenso sensiblen wie scheinbar zeitlosen Bildwelten verdichten. Unter dem Titel "Der Welt entrückt" präsentiert die galerie m beck nun 25 ausgewählte Schwarzweiß-Tableaus zum Thema "Mensch und Struktur", die gleichsam einen Querschnitt durch Rudolf Auers reichhaltiges Schaffen darstellen. Dabei erschließt sich in dessen Fotografien nicht nur seine Meisterschaft, Menschen und Dinge mit sensiblem Blick und wachem Herzen zu sehen, sondern auch die seltene Gabe, ihnen den Charakter von Sinnbildern zu verleihen.
Die Installation "Kinder – unsere Welt" von Monika Werle und ausgewählte Fotografien von Rudolf Auer sind vom 23. November 2005 bis einschließlich 5. Januar 2006 in der galerie m beck, Historischer Schwedenhof (am Römermuseum), Homburg-Schwarzenacker, zu folgenden Öffnungszeiten zu sehen: mittwochs bis freitags von 16 bis 20 Uhr, sonntags und feiertags von 16 bis 18 Uhr sowie jederzeit nach vorheriger Vereinbarung. Geschlossen bleibt die Ausstellung zwischen 23. Dezember und 1. Januar. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen zu dieser und weiteren Ausstellungen gibt es unter Telefon (0 68 48) 7 21 52 sowie im Internet unter www.galerie-monika-beck.de.

 

Atelierbesuch am 26.10.2005

         

         

         

         

         

         

         

         

         

 

Bilder vom Atelierbesuch ansehen

 

Ausstellungsbesprechung | Saarbrücker Zeitung | 25.11.2005

 

Informationen zur Ausstellung