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17. Dezember 2003 - 9. Januar 2004
Delia
Brandusescu
Bildhauerzeichnungen

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Intranet | Einladungskarte
als pdf
geboren am:12.10.1954 in
Arad / Rumänien
1977 Diplom der Academie des Beaux Arts "Nicolae Grigorescu" Bukarest
Seit 1978 Ständige Beteiligung an Ausstellungen im Rahmen von Studio 35, Arad
1981 1982 Teilnahme an den kollektiven Ausstellungen Die drei, II, I, Arad und Temeschburg
1980 1986 Ausstellungen Stadt Ästhetik in Arad
1984, 1985, 1988 Jugend Biennale Ausstellungen in Alba Julkia, Tirgur Mures und Baia M
Mare
1978, 1980, 1982 Ausstellung im Dalles Saal
1986, 1988 Bukarest
1981 Oroshaza, Ungarn
1984 Bekescsaba, Ungarn
1988 Biennale International, Italien, Ravena
1990 Kunst und Künstler aus Rheinland Pfalz, Keramikmuseum, Höhr Grenzhausen
1990 Gruppenausstellung zum Bildhauersymposium im Karlstal, Trippstadt
1991 Weil wir da sind, Ausstellung in der Stadthalle Merzig
1993 Bildende Künstler gegen Gewalt und Rassismus, Hambacher Schloß
1993 Kunst und Künstler im Messestand, Forum InterRegional RheinlandPfalz, Pirmasens
1994 Kopfsprünge, Fruchthalle, Kaiserslautern
1994 Skulpturenweg Rheinland Pfalz, Theodor Zink Museum, Kaiserslautern
1995 Pfalz Preis, Pfalzgalerie, Kaiserslautern
1998 North Current Art Verbergs museum Schweden – Initiator ,,DELIA BRANDUSESCU”
Europäischer Kunstaustausch als sociale Plastik ,,NORTH CURRENT”
1998 Waterman's Art Center London
2001 Albert-Haueisen-Preis Zenthaus Jockgrimm
2001 INTERNATIONAL MAIL ART EXHIBITION ,,L`UTOPIA”
,,IMAGINARY PERFECT SOCIAL AND POLITICAL SYSTEM”
VINCENZA ( ITALY )
Exposition personelles -Einzelausstellungen
1989 Galerie Alfa, Arad
1991 Bergkirche St.Peter Skulpturen
1991 Deidesheim /WStr Herrenhaus des Weingutes Reichhart von Buhl
1991 Grünstadt Galerie am Taubengarten
1992 Enkenbach Alsenborn Rathaus Skulpturen und Zeichnungen
1997 Stadtsparkasse Kaiselautern
1998 Amts und Landgericht Kaiserslautern
1999 Deutsches Rotes Kreuz Saarbrücken
2000-2001 Winter-Salon ,,GALERIA-DELIA” ARAD- RUMÄNIEN
1999-2000-2001 ,,OFFENE ATELIERS” in Rheinland-Pfalz
Symposien international de sculpture – Internationale Bildhauer Symposien
1980/81 Arad Rumänien Malul Muresului
1984 Zarand Rumänien Westkarpaten
1985 Villany Ungarn Internationales SkulpturenSymposion
1990 Skulpturenweg Rheinland Pfalz
Internationales Symposion Karlstal
Internationales Symposion Kandel 1993
1995 Skulpturenweg Rheinland-Pfalz
1995 Internationales Symposion " Füreinander Miteinander" Bobenheim/Roxheim
2001- August ,,INTERNATIONAL SCULPTURE MEETING IN SPRIMONT-BELGIQUE
,,MUSSE DE LA PIERRE” SYMPOSION
Projects des sculptures monumentles" - Kunst am Bau" –Wettbewerbe ,,Kunst am Bau”
1993 Behinderten Krankenhaus, Oggersheim
1991 Privat, Menumental Skulptur, Granit, Wohngebiet Einsiedlerhof Kaiserslautern
1992 St. Christoherorus, Einrichtung für Nichtsesshaftenhilfe, Übernachtungs und
Resozialisierungsheim, Kaiserslautern, Logenstr. 44
1995 Max Plank Institut für Ausländisches Öffentliches Recht und Völkerrecht im
Neuenheimerfeld in Heidelberg
199698 Stadtplanungsamt, Brunnenanlage Betzenberg, Kaiserslautern, Central Platz
1998 Stadttheater Mainz "Kleines Haus" Kunst am Bau
1997 Künstlerischer Wettbewerb der Brandenburgischen Technische
Universität Cottbus (BTU)
1999 Neugestaltung des Ortskerns der Gemeinde Niederalben
2000-2001 Kunst Wettbewerb , Kirchen Träume ,Evang.-Katholische Kirchen – Karlsruhe,
Bad Bergzabern, Wissembourg
2001 Beschränkter Wettbewerb ,,Kunst am Bau” Kommunalbau Rheinland-Pfalz.
Künstlerische Gestaltung des Neubaues der Intergrierten Gesamtschule 55442 Stromberg.
2001 Beschränkter Wettbewerb ,,Kunst am Bau” für die Strelasund Kaserne.
M.T.S. PARAW. Bundesministerium für Verteidigung ( BMVG ) vertreten durch die Oberfinanzdirektion Rostock Landesbauamt Greifswald. Technisches Ausbildungszentrum für die Marine.
Repräsentationen
-Galerie Monika Beck. Schwedenhof Am Römermuseum 66424 Homburg-Saar
-Galerie ,,Am alten Theater” F.R. Klempicka Mühlstraße 2 67659 Kaiserslautern
-Galerie Editions Simoncini 22, Rue Louvigny –Luxemburg
Organisation artisques –Verbandsmitgliedschaften
Seit 1981 Uniunea Artistilor Plastici, Rumänien (U.A.P.)
Seit 1989 Berufsverband Bildender Künstler, RheinlandPfalz (B.B.K.)
Seit 1995 International Association of Art Unesco (IAA AiPP)

Bildhauerzeichnungen sind etwas Besonderes.
Ähnlich wie Skizzen und Studien für den Maler haben sie die Funktion, etwas anderes, das zur Welt kommen soll, inhaltlich und formal vorzubereiten. Der Zeichner entwickelt sein Thema ähnlich wie der Bildhauer sein Thema in der Zeichnung, der Skizze entwickelt.
Allerdings birgt das, was der Bildhauer zur Welt bringen möchte, eine weitere Dimension, denn er arbeitet ja im Raum, mit dem Raum.
Nicht nur, dass der Weg von der Skizze zum Bild wesentlich kürzer ist als der zur Skulptur oder zum Objekt, es ist der gedankliche Sprung in den Raum, der die Bildhauerzeichnung von der Skizze des Malers abgrenzt.
Anders als Skizzen sind Bildhauerzeichnungen eigentlich eine eigene Gattung.
Und so verstanden, als Form der Kunst neben dem anderen Werk begegnen uns hier eigentlich eigenständige Arbeiten, die der Umsetzung im Raum fast nicht mehr bedürfen, die auch gar nicht mehr an Skizzen oder Zeichnungen erinnern mögen. Sie sind nämlich nicht vorläufig (also bezogen auf ein anderes, das damit zur Welt kommen soll), sondern ganz und gar fertig und einzeln gedacht..

Henry Moore:
„Ich glaube, ein Bildhauer muss ein praktischer Mensch sein. Er kann nicht nur Träumer sein. Wenn man aus einem Steinbrocken eine Skulptur machen will, muss man mit Hammer und Meißel umgehen...man muss ein Arbeiter sein; jemand, der mit seinen Füßen auf dem Boden steht.“
Die Ruppigkeit der Präsentation in dieser Ausstellung – mit den Fußbodenleisten, die einfach durch die Papiere geschoben sind – liegt durchaus im Kalkül der Künstlerin. Die endgültige Präsentation dieser Arbeiten kann frei hängend an der Wand sein - oder gespannt – oder im Objektkasten geschützt und gleichermaßen mit einer Bühne versehen.
Delia Brandusescu, 1954 in Arad in Rumänien geboren, studierte Bildhauerei an der Kunstakademie in Bukarest. Seit 1980 hat sie an mehreren Bildhauersymposien in Rumänien, Ungarn und Deutschland teilgenommen, u.a. Zuletzt nahm sie 2001 am Albert Haueisen Preis in Jockrim teil.
1993 erregte beim Internationalen Symposion in Kandel, ihre Arbeit großes Aufsehen.
Sie lebt seit 1989 in Deutschland, in Kaiserslautern.
Als Bildhauerin bearbeitet sie nur selten ein Material allein, fast immer fügt sie einem Stein Holz hinzu, z.B. einem Steintor als Straße eine Konstruktion aus Balken, ihren Holzskulpturen z.B. Seile.
Und auch in Ihren Zeichnungen benutzt sie Farbe, um Schwingungen, Raumgreifen, Vertikalen und Horizontalen oder andere Achsen herauszuarbeiten.
Es ist ein bisschen so, als hätte das hier in der Zeichnung vorgestellte Objekt eine Art Aura, die sichtbar zu machen gewollt sei.
Ein Waldstück im Goldrahmen verweist auf die Idee von Wald. Es soll keineswegs wie ein Fenster sein. Und eine fertige Bildhauerzeichnung, die zur Ausstellung kommt, verweist auf die Idee der Skulptur, und darauf, wie der Raum im Wortsinne „eingenommen“ werden könnte.
Und das ist ja die Aufgabe des Bildhauers bzw hier: der Bildhauerin.
Mathias Beck | Dezember 2003

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