_Städtische Galerie Blieskastel____
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ORANGERIE__________________

Schlossbergstraße | Blieskastel

 

 
   

15. Oktober - 30. Oktober 2004

 

 Udo Steigner 

Der Barocke Blick | Fotografien

 

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Einführungsrede zur Ausstellung Udo Steigner | Der barocke Blick

“Gute Fotos zu machen ist einfach. Einfach in dem Sinn, wie ein großartiges Klavierkonzert einfach ist. Oder in der Art, wie ein indianisches Schmuckstück einfach ist. Man muss lediglich Dinge entdecken, sammeln arrangieren und in Bezug zueinander setzen. Man muss einfach auf das richtige Licht, den richtigen Schatten, den richtigen Moment warten. Und man muss bereit sein, diesen Moment einzufangen.” Udo Steigner

Das ist natürlich glattweg gelogen, meine sehr verehrten Damen und Herren.
Tatsächlich möchte sich Udo Steigner hier entweder an alle anbiedern, die – mehr oder minder ambitioniert – oft genug eher zufällig – oder bei geschultem Blick: gerade eben so – ein paar Meter geradeaus fotografieren können. Das hat mit professioneller Künstlerfotografie aber rein gar nix zu tun.
Zum anderen aber sind diese Sätze ja so formuliert, als sein ein Sachverhalt auf den Kopf gestellt.
Wenn man hohe künstlerische Leistungen einfach findet, weil sie einem leicht und virtuos begegnen, dann sagt Udo Steigner, dass seine Fotos gerade eben nicht einfach sind.
Und dann wäre das ja Selbstbeweihräucherung, wenn es nicht durch ein Urteil aus berufenem und fundiertem Mund bestätigt würde.

Ich bestätige. Und indem ich bestätige, erhöhe ich mich insofern über Udo Steigner. Er ist also ein exzellenter künstlerischer Fotograf, wenn auch – während ich das sage – von meinen Gnaden.

Herr Legrum hat mir gestern gesagt, das sei die bisher schönste Ausstellung, die wir hier gemeinsam zeigen. Der Meinung bin ich nicht. Schließlich finde ich alle Ausstellungen hier gleich schön, wenn ich sie mitverantwortet habe. Ist doch klar.
Er hat aber in einem recht, und hat das wohl alles zusammen in diesen Satz gepackt:

Diese Ausstellung thematisiert vor allem unsere regionale Geschichte (eine Leidenschaft des Herrn Legrum),
für den intellektuellen Kopf bieten Fotografien, die nicht malerisch oder theoretisch gemeint sind, mehr Futter und Anregung, als das meiste andere in der Bildenden Kunst,
und natürlich: diese Fotos ziehen ihren hohen ästhetischen Reiz aus dem subjektiven Blickwinkel des Künstlers, und verleihen diesen Reiz scheinbar auch den Bauwerken, die Bestandteil der Motive sind.
Die Schlosskirche ist ein wunderschönes Bauwerk.
Aber hier ist sie en detail irgendwie noch schöner.

Udo Steigner arbeitet ganz ausdrücklich beeinflusst durch die sog Subjektive Fotografie.

Um die kunsthistorische Erklärung und Einordnung dieser Richtung künstlerischer Fotografie abzukürzen: Subjektive Fotografie überlistet die Wahrnehmungsmöglichkeiten des Objektives, indem sie den Blick auf das andere lenkt und zwingt, das, was man nicht sieht, wenn man nicht mit einem Temperament hinschaut.

Und wenn einem das gelingt, mit dem eigenen eingefärbten Blick andere dorthin zu führen, wo diese Gebäude zB ganz und gar spektakulär sind, dann darf man das auch behaupten, was Udo Steigner behauptet: nämlich dass gute Fotos einfach sind.

Schwierig ist dann nur das Knipsen. Für den Knipser.


Benefizmotiv

„Wie viele weitere an dieser Aktion beteiligten Künstler hofft auch Udo Steigner, durch den Verkauf seiner Motivserie zur Rettung und Erhaltung der barocken Schlosskirche beitragen zu können.“

Mathias Beck | Oktober 2004

 

Einzelbilder

 

Schlosskirche Blieskastel

Alte Schmelz St Ingbert

Alte Schmelz St Ingbert

Saarbrücken

Saarbrücken Ludwigskirche

Moeller-Haus

Hornbach Kloster

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Ottweiler

Jägersburg

Saarbrücken

Ottweiler

 

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Pressetext zur Ausstellung

“Der barocke Blick – Fotografien von Udo Steigner”
16. bis 30. Oktober 2004, Städtische Galerie Blieskastel - Orangerie


Ausladend, prachtvoll, formbetont – so präsentiert sich der Barock. Dass er daneben voller faszinierender Details steckt beweist nun der Fotograf Udo Steigner mit seinen jüngsten Arbeiten.

“Gute Fotos zu machen ist einfach. Einfach in dem Sinn, wie ein großartiges Klavierkonzert einfach ist. Oder in der Art, wie ein indianisches Schmuckstück einfach ist. Man muss lediglich Dinge entdecken, sammeln arrangieren und in Bezug zueinander setzen. Man muss einfach auf das richtige Licht, den richtigen Schatten, den richtigen Moment warten. Und man muss bereit sein, diesen Moment einzufangen.” So beschreibt Udo Steiger selbst seine Art zu fotografieren. Eine kleine Auswahl seiner jüngsten Arbeiten ist nun in der “Städtischen Galerie Blieskastel – Orangerie” zu sehen.

Unter dem Titel “Der barocke Blick” werden dort zehn auf Leinwand aufgezogene Detailaufnahmen barocker Gebäude präsentiert. Aus ihrem unmittelbaren Kontext heraus auf Grauwerte reduziert, erschließen diese Detailbilder nicht nur den ungeahnten Formenreichtum und die Ästhetik dieser Bauten, sondern laden zugleich zu einer Entdeckungsreise durch das barocke Erbe der Region ein.

“Die Motive sind bewusst reduziert und verraten nicht auf den ersten Blick ihre Herkunft”, so Steigner. “Aber genau mit diesem rätselhaften Ansatz bewege ich mich auf barockem Terrain”, so der Künstler, “immerhin galt auch der Barock in seiner Entstehungsphase als regelwidrig und unkonventionell”.

Seine Fotografien hingegen entstanden auf konventionellem Film – belichtet nach dem Zonensystem –, wurden dann gescannt und vom Schütz Ideenzentrum in Walsheim ausbelichtet. So treffen in der Orangerie klassische Werkmethoden und moderne Technik aufeinander, wird eine Brücke geschlagen zwischen Tradition und Gegenwart. Ganz im Sinne Udo Steigners, der wie Klaus Friedrich für die derzeit im Entstehen begriffene “BarockStaße SaarPfalz” verantwortlich zeichnet.

Ein weiterer spannender Aspekt dieser Ausstellung ergibt sich daraus, dass ein Motiv der Barock-Serie dazu dienen soll, die Blieskasteler Schlosskirche - eines der bedeutendsten Sakralbauwerke Südwestdeutschlands - vor dem drohenden Verfall zu bewahren. So wird eine der in der Orangerie gezeigten Arbeiten in limitierter Stückzahl zugunsten der landesweit einmaligen Aktion “Kunst von heute für die Kunst von gestern” aufgelegt. Wie viele weitere an dieser Aktion beteiligten Künstler hofft auch Udo Steigner, durch den Verkauf seiner Motivserie zur Rettung und Erhaltung der barocken Schlosskirche beitragen zu können.

Die Ausstellung “Der barocke Blick – Fotografien von Udo Steigner” ist vom 15. bis einschließlich 30. Oktober 2004 jeweils freitags bis sonntags von 15.00 bis 18.00 Uhr sowie jederzeit nach vorheriger Vereinbarung in der Städtischen Galerie Blieskastel - Orangerie, Schlossbergstraße, zu sehen. Der Eintritt ist frei! Weitere Informationen zur Ausstellung gibt es unter Telefon (0 68 42) 92 61 43 sowie im Internet unter www.orangerie-blieskastel.de.

Zur Ausstellungseröffnung am Freitag, 15. Oktober, 19 Uhr, ist die Bevölkerung sehr herzlich in die Orangerie eingeladen. Udo Steigner ist anwesend. Zur Eröffnung sprechen der Bürgermeister der Stadt Blieskastel, Dr. Werner Moschel, und Ausstellungskurator Mathias Beck.



Udo Steigner – Biografisches:
Geboren 1964 in Neunkirchen/Saar, lebt der Fotograf heute in der Westpfalz. Udo Steigner arbeitet bevorzugt projektbezogen (u.a. elektronische Bildsysteme und Konzepte für Unterwasserlandschaften), seine Arbeiten waren im Rahmen von Ausstellungen im In- und Ausland zu sehen.

 

 

Eröffnung der Ausstellung am 15.10.2004

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

 

Bilder von der Eröffnung ansehen

 

 

Ausstellungsankündigung | Wochenspiegel | 14.10.2004

    

Ausstellungsankündigung | VIPs Neunkirchen | Oktober 2004

    

Ausstellungsankündigung | Einladung Barocke Lebenswelten | Oktober 2004

 

Presseartikel

Barocke Formen eingefangen
Aktion „Rettet die Schlosskirche!“ wird mit Fotografien Udo Steigners unterstützt
Ausladend, prachtvoll, formbetont – so präsentiert sich der Barock. Dass er daneben voller faszinierender bisweilen auch verwirrender Details steckt beweist nun der Fotograf Udo Steigner mit seinen jüngsten Arbeiten.
“Gute Fotos zu machen ist einfach. Einfach in dem Sinn, wie ein großartiges Klavierkonzert einfach ist. Oder in der Art, wie ein indianisches Schmuckstück einfach ist. Man muss lediglich Dinge entdecken, sammeln arrangieren und in Bezug zueinander setzen. Man muss einfach auf das richtige Licht, den richtigen Schatten, den richtigen Moment warten. Und man muss bereit sein, diesen Moment einzufangen.” So beschreibt Udo Steiger selbst seine Art zu fotografieren. Eine kleine Auswahl seiner jüngsten Arbeiten ist nun in der “Städtischen Galerie Blieskastel – Orangerie” zu sehen.
Unter dem Titel “Der barocke Blick” werden dort zehn auf Leinwand aufgezogene Detailaufnahmen barocker Gebäude präsentiert. Aus ihrem unmittelbaren Kontext heraus auf Grauwerte reduziert, erschließen diese Detailbilder nicht nur den ungeahnten Formenreichtum und die Ästhetik dieser Bauten, sondern laden zugleich zu einer Entdeckungsreise durch das barocke Erbe der Region ein, so Mathias Beck, der vor rund 60 Gästen die Laudatio auf Udo Steigner hielt.
“Die Motive sind bewusst reduziert und verraten nicht auf den ersten Blick ihre Herkunft”, so Steigner. “Aber genau mit diesem rätselhaften Ansatz bewege ich mich auf barockem Terrain”, so der Künstler, “immerhin galt auch der Barock in seiner Entstehungsphase als regelwidrig und unkonventionell”.
Seine Fotografien hingegen entstanden auf konventionellem Film – belichtet nach dem Zonensystem –, wurden dann gescannt und vom Schütz Ideenzentrum in Walsheim ausbelichtet. So treffen in der Orangerie klassische Werkmethoden und moderne Technik aufeinander, wird eine Brücke geschlagen zwischen Tradition und Gegenwart. Ganz im Sinne Udo Steigners, der wie Klaus Friedrich für die derzeit im Entstehen begriffene “BarockStaße SaarPfalz” verantwortlich zeichnet.
Ein weiterer spannender Aspekt dieser Ausstellung ergibt sich daraus, dass ein Motiv der Barock-Serie dazu dienen soll, die Blieskasteler Schlosskirche - eines der bedeutendsten Sakralbauwerke Südwestdeutschlands - vor dem drohenden Verfall zu bewahren. So wird eine der in der Orangerie gezeigten Arbeiten in limitierter Stückzahl zugunsten der landesweit einmaligen Aktion “Kunst von heute für die Kunst von gestern” aufgelegt. Wie viele weitere an dieser Aktion beteiligten Künstler hofft auch Udo Steigner, durch den Verkauf seiner Motivserie zur Rettung und Erhaltung der barocken Schlosskirche beitragen zu können. Diesem Wunsch schloss sich bei der Begrüßung der Gäste der Vernissage auch Blieskastels Bürgermeister Dr. Werner Moschel an.
Die Ausstellung “Der barocke Blick – Fotografien von Udo Steigner” ist noch bis einschließlich 30. Oktober 2004 jeweils freitags bis sonntags von 15 bis 18 Uhr sowie jederzeit nach vorheriger Vereinbarung in der Städtischen Galerie Blieskastel - Orangerie, Schlossbergstraße, zu sehen. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen zur Ausstellung gibt es unter Telefon (0 68 42) 92 61 43 sowie im Internet unter www.orangerie-blieskastel.de.

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Bildtext
Dem stellvertretenden Vorsitzenden des Kirchenbauvereins, Peter Kostyra (links) präsentieren bei der Vernissage Fotograf Udo Steigner (Mitte) und Galerist Mathias Beck die neue Edition für die Aktion „Rettet die Schlosskirche!“.
Foto: privat

Wochenspiegel Homburg | Rettet die Schlosskirche

Wochenspiegel IGB | Rettet die Schlosskirche

 

Technische Informationen zur Ausstellung

       
    Kontakt

Stadt Blieskastel | Kulturamt | Zweibrücker Str 1 | 66440 Blieskastel
Tel +49 6482 926 142 | kulturamt@blieskastel.de

Galerie Monika Beck | Mathias Beck. Kulturmanagement GmbH
Schwedenhof | Am Römermuseum | 66424 Homburg
Tel +49 6848 72152 | orangerie@mathbeck.de